Arabischer Frühling?

Hier mal etwas über den „Arabischen Frühling“:

Auszug:

Geld, Waffen, Medienmacht: Katar fährt alles auf, um die politischen Verhältnisse in der arabischen Region mitzugestalten. Die Islamisten freut es.

In Katar gibt man sich derzeit wieder einmal moralisch. „Die Zustände in Syrien sind schmerzvoll und inakzeptabel“, sagte Scheich Hamad Bin Jassim al-Thani, der Premierminister des Golfemirats, das zu den reichsten Nationen der Welt gehört.

al-Thani

„Nichts von dem ist geschehen“

Der syrische Präsident Baschar al-Assad habe versprochen, Truppen aus den Städten abzuziehen, politische Gefangene zu entlassen und oppositionelle Demonstrationen zuzulassen. „Aber nichts von dem ist geschehen“, meinte al-Thani.

Hundertausende protestieren gegen Assad-Regime

„Wenn das Töten nicht sofort aufhört, sind Beobachter in Syrien sinnlos. Wir nehmen dann nur Teil an dem, was dort passiert, und das wollen wir ganz und gar nicht.“ Um deutlich zu machen, wie ernst ihm die Angelegenheit ist, fügte der Premier noch an: „Wenn Menschen sterben, können wir keine Zeit verlieren.“

Statements, die auf drastische Entscheidungen der Arabischen Liga hindeuten. Wie schon im Fall Libyen, als die Einrichtung einer Flugverbotszone empfohlen wurde, könnte die aus 22 Mitgliedern bestehende internationale Organisation arabischer Staaten nun beim UN-Sicherheitsrat ähnliche Maßnahmen fordern.

Größter Förderer der arabischen Revolutionen?

Karte und Fakten

Das gerade Mal 11.606 Quadratkilometer große Katar führt den Vorsitz der Syrien-Kommission der Arabischen Liga und hat gewichtigen Einfluss. Seit Beginn des „arabischen Frühlings“ im Dezember 2010 in Tunesien beanspruchte das Ölemirat eine führende Rolle innerhalb der internationalen Staatengemeinschaft. Katar präsentierte sich als größter Förderer der arabischen Revolutionen.

Nicht zuletzt mithilfe des Nachrichtennetzwerks al-Dschasira, das sich im Besitz der katarischen Königsfamilie befindet, drangen die ersten Bilder aus Tunesien über die dortige Polizeigewalt ins westliche Bewusstsein vor.

Anfangs handelte es sich dabei um Handyvideos, wie sie später aus Libyen und heute auch aus Syrien in allen Nachrichten gezeigt werden. Al-Dschasira lieferte die Bilder des Widerstands gegen das damals herrschende Regime, noch bevor es zu Massendemonstrationen in tunesischen Städten gekommen war. Der Sender aus Katar trug somit entscheidend zum Sturz von Ben Ali bei.

Panzerabwehrraketen gegen Gaddafi finanziert

In Libyen finanzierte Katar den Widerstand gegen Muammar al-Gaddafi. Es lieferte Medizin, Krankenwagen und Satellitentelefone. Allerdings auch Gewehre, Munition und Panzerabwehrraketen, was gegen das vom UN-Sicherheitsrat verhängte Waffenembargo verstieß.

Der Emir Katars, Hamad Bin Khalifa al-Thani, hatte das ganz offen zugegeben. Der Einsatz eigener Kampfflugzeuge im Rahmen der Nato-Luftangriffe gegen Stellungen der libyschen Armee war offensichtlich nicht genug.

In der Hauptstadt Doha richtete man dem Rebellenkanal Libya TV ein modernes Fernsehstudio ein, organisierte internationale Konferenzen, auf denen die internationale Staatengemeinschaft zu finanzieller Unterstützung des libyschen Nationalen Übergangsrats aufgefordert wurde.

An Kämpfen gegen die syrische Armee beteiligt

In Libyen sollen eine Reihe der nun prominent gewordenen Figuren nicht nur in engem Kontakt mit Katar, sondern auch auf den Gehaltslisten des Emirs stehen. Einer der in diesem Zusammenhang genannten ist Abdelhakim Belhadsch, der Militärkommandeur der Hauptstadt Tripolis und ehemaliger Führer der al-Qaida-nahen Libyschen Islamischen Kampfgruppe (LIFG).

Waffenlieferungen aus Katar an seine Miliz im vergangenen Oktober sorgten in Libyen für Unmut. „Wer unser Haus betreten will, muss in Zukunft an der Vordertür anklopfen“, hatte der vormalige Öl- und Finanzminister Ali Tharhuni gewarnt – und sich damit gegen alle illegalen Waffenlieferungen ausgesprochen.

Dabei beschränkt sich die Einflussnahme keineswegs auf Libyen. Wie gut informierte Quellen melden, sollen Belhadschs Männer bereits an Kämpfen gegen die syrische Armee beteiligt sein – finanziert und ausgerüstet von Katar.

Ein Verbündeter des Iran

Verwundern würde das alles nicht. Syrien ist ein vehementer Kritiker der reichen Golfstaaten und ein Verbündeter des Iran, dessen regionale Dominanz in Katar nicht akzeptiert wird. Der Fall des Assad-Regimes käme mehr als gelegen. Und um sich gewogene politische Verhältnisse für die Zukunft zu sichern, unterstützt das Emirat im Zweifel auch islamistische Gruppierungen. Ein Modell, das sich bewährt hat.

Quelle

Beim sogenannten „Arabischen Frühling handelt es sich offenbar nur um eine weitere, hauptsächlich von Zionisten geplanten Kampagne, welche auch von arabischen Staaten wie etwa Katar aus machtpolitischen Gründen heraus unterstützt wird.

Bleibt nur zu hoffen, das Assad nicht auch wie Lybiens Gaddafi, auf dem Altar Zions geopfert wird.

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