Erneut Iraner in Syrien gekidnappt

In Syrien ist wieder eine Gruppe iranischer Staatsbürger entführt worden. Das ist bereits der dritte solche Fall seit der vergangenen Woche.

Die Iraner waren mit einem Bus nach Damaskus unterwegs, als sie im Raum Hama von Bewaffneten attackiert wurden, meldete Reuters unter Berufung auf das iranische Fernsehen. Elf der insgesamt 35 Passagiere seien entführt worden, sagte Massoud Akhavan, Vertreter einer iranischen Organisation für Wallfahrt.

Am 26. Januar waren unweit vom syrischen Aleppo elf iranische Pilger gekidnappt worden. Kurz danach forderten die Terroristen Lösegeld.

Am Donnerstag vergangener Woche ließ die aus Deserteuren gebildete Freie Syrische Armee wissen, dass sie fünf Soldaten der iranischen Elite-Einheit Islamische Revolutionsgarden gefangen genommen habe. Die Iraner hätten als Scharfschützen in Syrien operiert und unter dem Kommando der syrischen Sicherheitsdienste gestanden.

In Syrien dauern seit März gewaltsame Proteste gegen Präsident Assad an, der zwar Reformen angekündigt hat, jedoch Gewalt gegen die Demonstranten einsetzt. Nach Angaben der syrischen Regierung kämpft die Armee gegen gut bewaffnete Extremisten. Laut UN-Angaben sind bei den Gefechten bereits 5000 Menschen getötet worden. Die syrischen Behörden sprechen von 2000 Todesopfern auf beiden Seiten.

Quelle

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