Raketenabwehr-Übungen Russland-Nato voraussichtlich im März in Deutschland

Gemeinsame Raketenabwehr-Computerübungen Russlands und der Nato sind nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums für den März in Deutschland geplant.

„Ein genauer Termin der Übungen ist noch nicht festgelegt“, sagte Anatoli Antonow, der für internationale Zusammenarbeit zuständige Vizeverteidigungsminister, am Donnerstag in Moskau. „Ich denke, der März kommt in Frage.“

Der Beschluss über solche Übungen sei beim Russland-Nato-Ratsgipfel in Lissabon getroffen worden. Deutschland habe dabei die Initiative übernommen, diese Übungen zu veranstalten. Wie Antonow meinte, gebrauchen die Nato-Länder die bevorstehenden Übungen als ein Ablenkungsmanöver, um über die bestehenden Meinungsdifferenzen zum Raketenschild hinwegzutäuschen.

Antonow verwies darauf, dass Russland und die USA weiterhin keine Fortschritte bei den Raketenschild-Verhandlungen erzielt haben. „Bedrückend ist, dass unsere Kollegen aus den USA und der Nato vorerst nicht bereit sind, die russischen Sorgen zu begreifen“, betonte er.

Wie der Vizeminister weiter ausführte, gehört die Gefahr der Verbreitung von Mittel- und Kurzstreckenraketen, die Entwicklung von strategischen Offensivwaffen mit konventionellen Gefechtsköpfen und eine Waffenstationierung im Weltraum zu den akutesten Problemen der nächsten Zukunft. „In einigen Jahren können diese Probleme zu einer neuen Herausforderung für die internationale Sicherheit werden“, sagte er.

Quelle

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