13 Jahre Haft für CIA-Spion auf russischem Raketenstartplatz

Der leitende Testingenieur im nordrussischen Weltraumbahnhof Plessezk, Wladimir Nesterez, ist wegen Spionage für den CIA zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Der Oberstleutnant wurde am Freitag schuldig gesprochen, den US-Geheimdienst mit vertraulichen Daten über neue Kampfraketen beliefert zu haben.

Dies teilte der russische Inlandsgeheimdienst FSB am Freitag mit. Bei dem Prozess habe Nesterez zugegeben, den CIA gegen Entgelt über die Tests neuer Langstreckenraketen informiert und damit das Staatsgeheimnis verletzt zu haben. Der Mann wurde des Landesverrats schuldig gesprochen und zu 13 Jahren verurteilt. Auch wurde ihm der Dienstgrad aberkannt.

Plessezk liegt im nordwestrussischen Gebiet Archangelsk und ist bislang der einzige Weltraumbahnhof in russischem Gebiet. Der erste Start fand dort 1966 statt. Nach Angaben des russischen Militärs wurden sieben Satelliten und zwei ballistische Interkontinentalraketen im vergangenen Jahr in Plessezk gestartet.

Diese Woche hatte Russlands Präsident Dmitri Medwedew mitgeteilt, dass im vergangenen Jahr im Land 41 ausländischen Spionen das Handwerk gelegt worden sein. 158 weitere Geheimagenten seien aufgespürt worden.

Quelle

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