Belgien: Feuerwehr-Leute greifen das Büro des Premierministers an

Einige hundert belgische Feuerwehrmänner haben am Freitag die Barrikaden der Polizei durchbrochen und versucht, das Büro des Premierministers unter Wasser zu setzen. Grund hierfür ist die geplante Anhebung des Renteneintrittsalters.

Nicht nur in Griechenland, auch in Belgien ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. In Brüssel durchbrachen hunderte Feuerwehrmänner die Polizeibarrikaden und machten sich auf den Weg zum Büro des Premierministers. Sie hatten geplant, das Büro unter Wasser zu setzen. Die Polizisten, die die Tür des Gebäudes sicherten, bildeten schließlich einen Kordon um das Eingangsportal. Sie stellten sich wacker gegen den Wasserstrahl und konnten so den Sturm des Gebäudes verhindern. In Brüssel herrschte am Freitag eine Außentemperatur von -7 Grad.

Die Feuerwehr protestiert gegen die Anhebung des Renteneintrittsalters. Diese durften bisher aufgrund ihrer schweren körperlichen Arbeit bereits mit 58 in Rente gehen. Ein geplanter Eintritt in die Rente mit 60 Jahren würde ihnen die harte körperliche Arbeit nicht erlauben. Im Gegensatz dazu sollen die übrigen Bürger, Plänen der Regierung zufolge, noch bis zum Alter von 67 statt 65 Jahren arbeiten.

Quelle

Der Ostmärker sagt:

Einigen Polizisten merkt man schon eine Art Unwohlsein an; Schade, das sie sich nicht mit ihren Kollegen von der Feuerwehr verbündet haben und das Büro des Premierministers gemeinsam stürmten. Dann hätten sie zusammen  die wahren Gauner namens „Politiker“ zum Teufel jagen können.

Dies wäre dann ja schon ein kleines Fünkchen gewesen, am Besten für alle Völker Europas, sich endlich gegen diese Menschenverbrecher und ihrem Konstrukt, bekannt als EU zur Wehr zu setzen…

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