Entführt, Entleert und Zugenäht Organraub im Staatsauftrag

EU und NATO sehen weg

Umtriebige Mafiosis mit besten gesellschaftlichen und staatlichen Verbindungen schicken gesunde Menschen in den Tod, um an deren Organe zu kommen. Die Jäger schlachten ihre Opfer mit chirurgischer Präzision, wobei, anders als beim herkömmlichen Waidwerk, den Innereien der eigentliche Wert zukommt – so etwa lautete das Drehbuch der beiden Medizin-Thriller „Coma“ und „Fleisch“.

Was Ende der 70er Jahre bei Teilen des Publikums einen regelrechten Schock auslöste, ist, glaubt man westlichen Geheimdiensten und ihren Verbindungsstellen in den Medien, heute in wechselnden „Schurkenstaaten“ bereits „Business as Usual“. Das Geschäft mit dem Ersatzteillager Mensch ist einträglich. Zimbabwe, Sudan, Pakistan, die Philippinen und Myanmar wird quasi-staatlicher Organhandel mit den Eingeweiden von (zum Teil sogar auf Bestellung) zum Tode Verurteilter nachgesagt. Aus China, Amerikas wichtigstem Konkurrenten und Gegenspieler unserer Tage, werden besonders erschreckende Szenarien berichtet: „Der Häftling stirbt bei der Exekution nicht, denn die Henker wissen ja schon vorher, von welchen Häftlingen die Organe bereits ans Krankenhaus verkauft wurden.

Voraussetzung für brauchbare Organe ist, dass die angeschossenen Häftlinge noch am Leben sind, wenn sie in die Ambulanz zur Organentnahme geschleppt werden.“ So die Exilchinesische Epoch Times. Und weiter schreibt das Blatt, das seinen Hauptsitz in New York hat, „dass sich in dem KZ in Sujiatun bei Shenyang über 6.000 Falun Gong-Praktizierende befinden und ihre Organe zum Verkauf entnommen würden. In diesem geheimen KZ leben viele Ärzte und es gäbe dort einen Verbrennungsofen, aus dem häufig weißer Rauch aufsteigt.“ Mutmaßliche medizinische Verfehlungen oder gar Verbrechen an den „bösen Enden der Welt“ werden von den Presse des Westens je nach Welt- und Auftragslage immer wieder gern in den Aufmerksamkeitsfokus gezogen. Führen die Spuren solcher Verbrechens dagegen in den eigenen Hoheits- und „Werte“-Raum, wird hingegen schon mal großzügig weggeschaut. Gerade, wenn strategisch wichtige oder strittige Regionen betroffen sind.

Ein solcher Fall – das Wort Skandal liegt näher – wird aktuell zum wiederholten mal abseits des breiteren Medieninteresses auf dem Balkan aufgerollt. Hier berichten serbische Medien, dass die NATO und die UN-Interimsverwaltungsmission UNMIK Ermittlungen zu Organhandel im Kosovo unmöglich machte. Wie RIA Novosti meldet, habe das Internationale Kriegsverbrechertribunal für Ex-Jugoslawien (ICTY) bereits 2004 Hinweise auf illegale Transplantationen von menschlichen Organen bekommen, habe jedoch „wegen zahlreicher Hindernisse“ nicht dazu ermitteln können. „Die Nato und die UNMIK haben uns wichtige Unterlagen verweigert, während die Behörden Albaniens uns nicht erlaubt haben, einzureisen und die Gräber zu untersuchen“, zitiert die serbische Agentur Tanjug die damalige Chefanklägerin Carla del Ponte. Del Ponte hatte als eine der ersten auf den illegalen Organhandel im Kosovo verwiesen, der ihr selbst als damalige Chefanklägerin des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (1999-2007) bekannt gewesen sei. In ihrem Buch „La Caccia. Io e i criminali di guerra“ („Die Jagd. Ich und die Kriegsverbrecher“) schrieb Del Ponte 2008, dass Serben entführt und nach Albanien gebracht worden seien, wo ihnen Organe entnommen wurden, die  an westliche Kunden verkauft wurden.

Verbrecherbanden und Regierung sind hier als deckungsgleich zu betrachten: „Ich habe die Mafia im Kosovo, was im Grunde das selbe wie die Regierung im Kosovo bedeutet, untersucht“, sagte Pino Arlacchi, einst Exekutivdirektor des Internationalen Drogenkontrollprogramms der Vereinten Nationen (UNDCP) auf einer Pressekonferenz im Februar 2011. Das Kosovo sei „das kriminelle Zentrum Europas“ und die „Drehscheibe für den Heroin-Schmuggel aus Afghanistan“. Die EU ignoriere das vorsätzlich. Wochen zuvor hatte sich der Berichterstatter der Parlamentarischen Versammlung des Europarats (PACE), der ehemalige Schweizer Staatsanwalt Dick Marty, erstaunt darüber gezeigt, dass sein Bericht über den Organhandel im Kosovo sowie die mutmaßliche Verwicklung des kosovarischen Premiers Hashim Thaci Erstaunen und Aufregung auslöste, da viele dieser Verbrechen seit Jahren bekannt sind. Diese Anschuldigungen gebe es seit vielen Jahren, doch nichts sei passiert. Hinweise auf Hunderte Vermisste habe es in zahlreichen Polizeiberichten und journalistischen Recherchen gegeben, doch das habe niemanden interessiert.

Der Organhandel begann bereits vor den Nato-Bombenangriffen auf Jugoslawien  und dauerte bis 2008. Alles kam zufällig ans Licht, als ein Türke am Flughafen in Pristina in Ohnmacht fiel. Es stellte sich heraus, dass er eine Narbe hat, hinter der es keine Niere gab. Bündnislage und geopolitische Absichten geben die Intensität vor, mit der Staatenblöcke und in die sie „eingebetteten“ Medienapparate mit Skandalen dieser Art umgehen. Der Westen paktiert mit dem Kosovoregime, weshalb er die Vorgänge so tief wie möglich hängt. Es sind dies die gleichen Machthaber in der EU und in den USA, die Syrien putschen wollen und daher dort jedes unbestätigte Gerücht zu einem Regierungsverbrechen aufbauschen (lassen). Als Gegenpart erleben wir in beiden Fällen Russland, das auf dem Balkan traditionell mit Serbien verbündet ist und den Organhandel medial über die Jugoslawischen Grenzen tragen half. Während Moskau die militärprovokatorischen Übergriffe und Attentate in Syrien, die 1:1 nach dem bekannten Libyschen Putschmuster abzulaufen scheinen, hinterfragt.

Ein stiller Profiteur im Hintergrund ist hier wie dort Israel. Während Tel Aviv im Nahen Osten an einer Neutralisierung des Russich-Iranischen Bündnispartners Assad interessiert ist, darf dem Supergeheimdienst Mossad an einer korrupten Mafiaregierung im kosovarischen Pristina gelegen sein: Glaubt man dem ausgestiegenen Geheimdienstoffizier Victor Ostrovsky, dann stehen seine ehemaligen Brötchengeber bis zu den Knien selbst im Weltdrogengeschäft. Ostrovsky schreibt ferner über medizinische Menschenversuche israelischer Militärs an gefangenen palästinensischen Freiheitskämpfern/Terroristen. Von hier scheint der Weg zum organisierten Organhandel nicht weit. Und tatsächlich: Unlängst berichtete die bekannte schwedische Zeitung „Aftonbladet“ über derartige Vorgänge im Heiligen Land, dem angebliche Zeugenaussagen zu Grunde lagen. Israelische Soldaten hätten wiederholt Palästinenser getötet und ihnen Organe entnommen.

Zusammen mit dem Text wurde das offenbar nach einer Autopsie aufgenommene Foto eines getöteten Palästinensers veröffentlicht, über dessen Oberkörper eine riesige genähte Wunde verläuft. Der Autor des „Aftonbladet“-Artikels, Donald Boström, schrieb von einem Mangel an Spenderorganen in Israel und einer Kampagne der Regierung im Jahr 1992, um neue Spender zu gewinnen. „Zur selben Zeit, als diese Kampagne lief, sind junge Palästinenser von der Westbank und Gaza verschwunden und fünf Tage später nachts von israelischen Soldaten in ihre Dörfer zurückgebracht worden, tot, aufgeschnitten, vernäht“, schrieb Boström. „Ich war zu jener Zeit in jenem Gebiet und arbeitete an einem Buch. Bei mehreren Gelegenheiten wurde ich von UN-Angestellten angesprochen, die sehr beunruhigt über diese Entwicklung waren. Die Personen, die mit mir sprachen, sagten, die Organ-Raubmorde fänden wirklich statt, aber sie würden gehindert, irgendetwas dagegen zu tun.“ Anstatt die Vorwürfe zu entkräften hat die israelische Regierung geantwortet Boström verbreite Judenhaß . Der schwedische Außenminister Carl Bildt hat es abgelehnt, den Beitrag zu verurteilen.

Die Hälfte aller Nieren, die Israelis seit Anfang 2000 eingepflanzt wurden, waren illegal aus der Türkei, Osteuropa oder Lateinamerika gekauft worden. Die Israelischen Gesundheitsbehörden wissen über all dies Bescheid und tun nichts, um dies zu stoppen. Auf einer Konferenz im Jahr 2003 wurde deutlich, dass Israel das einzige westliche Land ist, dessen Mediziner den illegalen Organhandel nicht verurteilen. Dies Land verfolgt keine Ärzte, die sich an diesen illegalen Geschäften beteiligen – im Gegenteil, Leitende Ärzte großer Israelischer Krankenhäuser sind an den meisten illegalen Transplantationen beteiligt, berichtete Dänemarks Dagens Nyheter am 5. Dezember 2003.

Im September 2009 berichteten die Medien über die Festnahme einer israelischen Organ-Schmugglerbande, die in Amerika mit Organen algerischer Kinder handelte. Wie Press TV berichtete, sagte der Leiter des Nationalen Komitees für die Entwicklung der medizinischen Forschung Algeriens, Dr. Mostafa Khayati, dass die New Yorker Polizei Mitglieder einer Organ-Schmugglerbande, die mit Organen algerischer Kinder handelten, festgenommen habe. Khayati erläuterte, dass diese Festnahme erfolgte, nachdem Interpol festgestellt hatte, das Kinder aus dem Westen Algeriens entführt und nach Marokko gebracht worden sind, wo ihnen die Organe für den Organhandel entnommen, und diese dann zu einem Preis von 20 bis 100 000 Dollar an Kunden in den USA und Israel verkauft wurden. Erwähnenswert ist, dass diese Bande von Rabbiner Levi Rosenbaum angeführt wurde, der selber vor kurzem im US-Bundesstaat New Jersey unter Verdacht des Organhandels verhaftet wurde. Nach der Festnahme Rosenbaums wurden bei einer Großrazzia in diesem Bundesstaat weitere 44 Personen, darunter mehrere Rabbiner und Bürgermeister, der Geldwäsche und des Organhandels verdächtigt und festgenommen.

Quelle

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