Bollwerk der freien « syrischen » Armee war mit Milan Raketen ausgestattet

Die Schlacht von Homs war auf beiden Seiten besonders mörderisch. Während der drei ersten Tage wurde die syrisch arabische Armee durch die Rebellen auf Distanz gehalten, was jeglichen Eingang in ihr Viertel verhinderte. Sie zerstörten alle Panzer die sich näherten, mit Milan Raketen. Schließlich musste die syrisch arabische Armee von ihren Raketenwerfern Gebrauch machen, um die Posten der Milan Raketen zu beschießen, trotz der Gefahr schwere Zivilopfer herbeizuführen.

Jeder Schießstand für Milan Raketen, die in allen Eingangsstraßen von Bab Amr aufgestellt wurden, kostet 100 000 Euros, jede Rakete ungefähr 12 000 Euros. Die Raketen wurden mit einer Kadenz von zwei bis drei Stück pro Minute gefeuert. Solches Material wird von Nord-Aviation (France) et MBB (Deutschland) gebaut. Es wäre der freien « syrischen » Armee von Großbritannien und Deutschland geschenkt worden.

April 2011 hatten Offizielle aus Doha zugegeben, dass Katar Milan Raketen den libyschen Rebellen von Bengasi zukommen hat lassen, um die arabische Dschamahirija zu stürzen, indem sie sich seinerzeit auf die UNO Resolution stützten, die Lieferungen von «defensiven Waffen» (sic) an die libysche Opposition erlaubte.

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François Hollande verhandelt mit dem Emir des Qatar

Der ehemalige französische Premierminister Laurent Fabius wird am 3. Februar 2012 als Spezialgesandter des sozialistischen Kandidaten der Präsidentschaftswahl, François Hollande, in Doha (Qatar) erwartet. Er wird vom Emir Hamad ben Khalifa al-Thani empfangen. Die Unterhaltung dreht sich um die Position von François Hollande gegenüber dem Krieg gegen Syrien und um die mögliche Unterstützung des Emirs für den sozialistischen Kandidaten.

Der Emir Hamad hatte schon enge Beziehungen mit Nicolas Sarkozy und seiner Ehefrau Carla Bruni aufgebaut – welcher er wann immer mögliche einen Privatjet borgt – sowie mit dem Bürgermeister von Paris, Bertrand Delanoë, und dem Kulturminister Frédéric Mitterrand, die ihm geholfen haben, eine Ausnahmeregelung für die Umarbeitung des der Familie Rothschild abgekauften Hotel Lambert (Île Saint-Louis) zu bekommen. Der Emir Hamad investiert viel in Frankreich. Nachdem er hohe Persönlichkeiten in seinen Dienst gesetzt hatte, wie den Geschäftsberater und ehemaligen Premierminister Dominique de Villepin, hat er Anteile in großen Medien (Lagardère Gruppe) und in einem Fußballklub (der Paris Saint-Germain) gekauft. Er hat außerdem am 9. Dezember 2011 erklärt, einen Fonds von 50 Millionen Euros für junge Führer aus „schwierigen“ französischen Stadtvierteln zu stiften.

Im Wettrennen mit Saudi-Arabien ist das wahabitische Emirat der Hauptfinanzierer von Al-Qaida und den Muslimbrüdern geworden. Das Emirat hat 5000 Söldner angeworben, um Spezialkräfte aufzustellen, die in Libyen in Missachtung der UNO-Resolutionen am Boden gekämpft haben. Seither hat er diese Truppen nach Syrien verschifft, sowie auch 1500 Al-Qaida Kämpfer aus Libyen unter der Führung von Abdelhakim Belhaj, um die freie syrische Armee zu bilden, der sich einige Hunderte von syrischen Deserteuren angeschlossen haben. Um die Bevölkerung zu terrorisieren, haben sich die Al-Qaida Kämpfer damit ausgezeichnet, dass sie fürchterliche Verbrechen ausführen (den Männern den Hals abschneiden oder Glieder abtrennen, während sie den Frauen Brüste abschneiden und manchmal die Haut abziehen).

Der Emir Hamad ist Besitzer der Satellitenstation Al-Dschasira, die sich vor kurzem mit einer Sendung gefälschter Bilder News ausgezeichnet hatte – in Wirklichkeit Fiktionsbilder in Studios gedreht-: es war eine Kriegspropaganda die seinen Ambitionen in Libyen und in Syrien dienen sollte. Die Al-Dschasira Gruppe versucht sich allmählich in Frankreich einzunisten, und zwar mit dem kommenden Sender Al-Jazeera Sports.

Schon in 2006 hatte François Hollande erklärt, dass die Diplomatie des „Qatar eher in Richtung der Stabilität und für Friedenssuche handelt“.

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