Frankreichs geheimer Krieg gegen das syrische Volk

Als das aufständische Bollwerk im Homser Stadtviertel Bab Amr eingenommen wurde, machte die syrische Armee 1500 Gefangene, wovon die Mehrzahl Ausländer waren. Unter ihnen ein Dutzend Franzosen, die Kriegsgefangenenstatus verlangten und verweigerten, ihre Identität, ihren Rang und ihre zuständige Einheit anzugeben. Einer von ihnen ist Oberst des Nachrichtendienstes der DGSE [fr. äußerer Geheimdienst].

Durch die Bewaffnung der wahhabitischen Legion und durch die Weitergabe von Satelliteninformation hat Frankreich einen geheimen Krieg gegen die syrische Armee geführt, der in ihren Rängen mehr als 3000 Tote und mehr als 1500 Zivilisten Opfer in einem zehn Monate langen Kampf gefordert hat.

Diese Nachrichten wurden teilweise von Thierry Meyssan in einem Auftritt auf dem ersten russischen TV-Kanal Montag den 13. Februar 2012 enthüllt; später dann in einem Artikel vom 14. Februar in Komsomolskaïa Pravda; und endlich in einer Video von Voltaire Network TV .

Frankreich beantragte Hilfe der Russischen Föderation, um mit Syrien über die Befreiung der Kriegsgefangenen zu verhandeln.

Das Voltaire Netzwerk hat keine stichhaltigen Elemente gefunden, die die Anschuldigungen erhärten könnten, wonach 120 Franzosen in Zabadani gefangen genommen wären. Dieses Gerücht scheint eine Übertreibung unserer Nachrichten zu sein und erscheint grundlos.

Außerdem wundert sich das Voltaire Netzwerk über die Artikel von nach Homs gesandten Sonderberichterstattern, die in den letzten Tagen in französischen Zeitungen erschienen sind: eine Woche nach der Einnahme der aufständischen Viertel, und obwohl nur mehr schwache Straßenkämpfe andauerten, beharrten diese Reporter darauf, eine fiktive Revolution zu beschreiben, ihren Lesern die Wahrheit zu verbergen, indem sie so Alain Juppé [fr. Außenminister] die Möglichkeit überließen, durch eine geheime Verhandlung die Auslieferung von Kriegsgefangenen zu bewirken.

Am 17. Februar unterzeichneten Nicolas Sarkozy und David Cameron eine gemeinsame Erklärung: Man liest da: „Frankreich und das Vereinigte Königreich unterstreichen, dass die für Gewalttaten in Syrien verantwortlichen Personen nicht bezweifeln sollten, dass der Tag kommen wird wo sie für ihre Taten gerade stehen müssen. Frankreich und das Vereinigte Königreich bestätigen ihre Entschlossenheit, so zu handeln, dass die Beweiselemente ihrer Verbrechen ordnungsgemäß gesammelt würden, damit die Personen, die diese Grausamkeiten verordnet oder begangen haben, zur Rechenschaft gezogen werden.“

In Abwesenheit von Pflichten in den zuständigen Verträgen, ist der von Präsident Sarkozy und seiner Regierung geführte geheime Krieg eine Handlung ohne Präzedenzfall für die V. Republik. Sie verstößt gegen den Artikel 35 der Verfassung und stellt ein Verbrechen dar, welches den Obersten Gerichtshof (Artikel 68) angeht.

Quelle

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Hitlers unehelicher Sohn?

Zu Lebzeiten wollte ihm keiner glauben, doch nun untermauern neue Beweise, dass Jean-Marie Loret tatsächlich des Führers Filius war. Der «Gröfaz» ist demnach mehrfacher Grossvater.

Das Dorf Prémont liegt in der Picardie zwischen Cambrai und St. Quentin: 1916 wird das Bayrische Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 16 in das Grenzgebiet zu Belgien verlegt. Unter den Deutschen ist ein Soldat, der Jahre später den Kontinent mit Krieg und Vernichtung überziehen wird. Sein Name: Adolf Hitler. In Prémont lernt der Meldegänger Fleischertochter Charlotte Lobjoie kennen, die er fortan regelmässig trifft. Ihr letztes Rendezvous haben der 27-Jährige Besatzer und die 18-jährige Französin im Juli 1917 in Wavrin nahe Lille: «Von dem Augenblick an, da sie merkte, dass sie schwanger war, sah sie meinen Vater nicht mehr», sagt Jean-Marie Loret Jahre später.

Loret kommt knapp neun Monate später am 25. März 1918 in Seboncourt zur Welt. Er wächst in dem Glauben auf, sein Vater sei ein unbekannter deutscher Soldat. Erst als Jean-Marie 30 Jahre alt ist und die Mutter im Sterben liegt, gibt sie die Details preis: «Auf meine drängenden Fragen gestand sie mir, dass Hitler mein Vater war», offenbarte Loret im Jahr 1977 dem «Spiegel», der die Nachricht anfangs mit Schrecken und später mit Stolz aufgenommen habe. Um seine Geschichte zu beweisen, hat er sich im Vorjahr an den deutschen Historiker Werner Maser gewandt, durch den die Sensation öffentlich wurde.

«Er sieht genauso aus wie Adolf Hitler»

Maser konnte belegen, dass Hitlers Regiment 1916 tatsächlich von Flandern nach Frankreich verlegt worden war. In Wavrin erinnerten sich die Bewohner noch an Hitler und seine «Braut». Auch ein Bild des Österreichers, dass eine Bauersfrau zeigt, dient als Beweis: Es soll sich um Charlotte Lobjoie handeln, die ihr Kind nicht selbst grosszog und zur Adoption freigab. 1940 soll der Diktator in das Dorf zurückgekehrt sein. Historiker Maser ist nun von Lorets Geschichte überzeugt. «Er sieht genauso aus wie Adolf Hitler kurz vor seinem Tod, aber ohne Schnurrbart. 1,75 Meter gross, etwa 70 Kilo, Blutgruppe A, Rhesusfaktor positiv wie Hitler», erläutert er im «Spiegel».

Als die «Sunday Times» von «Hitlers Sohn» berichtet, melden sich schnell Zweifler. Im Oktober 1977 befragen Journalisten Charlotte Lobjoies Schwester Alice nach Jean-Maries Vater – und die Augenzeugin sagt aus, der Mann sei nicht Hitler gewesen. «Jean ist ein Spinner, die Hitler-Geschichte haben ihm nur die Deutschen aufgeschwatzt», ätzt sie gegen ihren Neffen. Kritische Historiker wollen nicht glauben, dass sich Meldegänger Hitler liebestoll in Frankreich herumtrieb – zumal er sich gegen Beziehungen zwischen den verfeindeten Nationen ausgesprochen haben soll.

Geldumschläge als Beweis?

Maser sucht weiter nach Beweisen für Loret. Der Historiker gibt an der Universität ein erbbiologisches Gutachten in Auftrag, das jedoch nur besagt, dass Adolf und Jean-Marie verwandt sein «könnten». 1978 besuchen Maser und Loret das KZ Dachau. Der Franzose soll dabei gesagt haben: «Ich habe mir meinen Vater nicht ausgesucht.» Ein Jahr später kommt es wohl wegen Geld zum Bruch zwischen den Männern. 1981 erscheint Lorets Autobiographie «Ton père s’appelait Hitler». Vier Jahre später stirbt der 67-Jährige.

27 Jahre später will das französische Magazin «Le Point» Beweise dafür gefunden haben, dass Loret doch Recht hatte. Zum einen fanden die Journalisten heraus, dass seine Adoptiveltern ein Haus in Frankfurt hatten, für das sie keine Miete zahlen mussten. Zum anderen wollen sie herausgefunden haben, dass seine Mutter Charlotte in Vichy-Frankreich regelmässig Geldumschläge von der Wehrmacht bekam. Ausserdem würden physiognomische Vergleiche «ohne Zweifel» zeigen, dass Jean-Marie und Adolf verwandt gewesen seien.

Wenn die Gestapo höflich ist

Auch Jean-Marie Loret selbst hatte während des Zweiten Weltkrieges eine bemerkenswerte Karriere hingelegt: Obwohl er gegen die Deutschen gekämpft hatte, obwohl er kein Genie und keine 25 Jahre alt war, wurde er 1940 in der Stadt Saint-Quentin Chargé de Mission bei der französischen Polizei. Zuvor hatte ihn die Gestapo abgefangen und ins Pariser Hotel «Lutetia» gebeten. Ein hochrangiger Offizier habe ihn «äusserst höflich» nach seiner Herkunft befragt, so Loret. Insofern erging es dem Franzosen deutlich besser als dem Sohn des Dikators Benito Mussolini, der von seinem Vater kurzerhand getötet wurde (mehr hier).

Auch wenn Loret 1985 das Zeitliche gesegnet hat, ist Hitlers Erbe nicht aus der Welt. Als Maser den Mann 1976 kennenlernt, findet er den Führer-Sohn arbeitslos, von seiner Frau verlassen und verbittert vor. «Ich habe erfahren, welches Leid es bedeutet, der Sohn eines Boche zu sein», soll Jean-Marie dem Historiker gesagt haben. Doch während die Gattin gegangen war, sind ihm seine sieben Kinder geblieben. Die Enkelkinder von Adolf Hitler.

Quelle

Der Ostmärker sagt:

Naja, Herr Loret: Einbildung ist auch eine Bildung..

Warum die Zionisten Bankster schon seit Jahrtausenden Ihren Plan verfolgen

Gastbeitrag:

Hallo Honigmann,

hier nun meine Ausführungen, der aktuellen Geschehnisse auf Basis Alter Erkenntnisse. Ich hole dabei weiter aus, um den Leuten die Tragweite des GANZEN verständlich zu machen. Die Menschen müssen erkennen warum die Zionisten Bankster schon seit Jahrtausenden Ihren Plan verfolgen. Ein Punkt auf dem Plan der Zionisten war die kontrolle der Devisen (Alles Geld usw.) was Ihnen auch gelungen ist. Das ist aber nur ein Teilziel. Am Ende geht es, nur um einen Kampf, gegen den Ältesten Feind Israels, nämlich, dem Volk König Assur. Ich schreibe in meinen Text absichtlich keinerlei Zitate aus den Schriften, um mit meinen Worten, das zu Erläutern, was geschrieben steht. Am Ende des Textes habe ich meine Quellen eingefügt.

Wenn man sich die Geschichte, der ganz Verschwörung mal etwas genauer anschaut und weit zurück geht, wird einem klar, das da noch viel mehr hinter steckt.

Deutschland wurde vor langer Zeit von Germanischen Stämmen gegründet sagen viele, es gibt aber soviel Hintergründe, die anderes beweisen und wenn man diese Hintergründe kennt und mit der Lage Deutschlands vor und nach beiden Weltkriegen vergleicht und weiß was hinter den Banken steht, nämlich der Zionismus, wird dieses Hintergrundwissen auf einmal zu einer unbestreitbaren Tatsache.

Ich möchte, das ganze hier nur kurz anreißen, ausführlicher kann man diesen Teil der Deutschen Geschichte in den Quellenangaben nachprüfen. Was ich Euch erzähle entspricht, den Nachforschungen, die schon lange vor Hitler, den Nationalsozialisten, usw. angestellt wurden. Wenn man sich das alles erstmal bewusst macht, bildet sich auf einmal, ein ganz anderes Bild von Deutschland.

Es geht um die Geschichte der Assyrier, die schon in den alten Schriften erwähnt wurden und immer schon die Feinde der Semiten (z.b. Israel, Judentum) waren. Diese Assyrier, waren es, die vor mehr als 4000 Jahren, also schon zu Zeiten Noahs, lebten und auch schon davor. Sie bildeten eine Grundlage der indo-germanischen Sprache, aus der Assur und andere Könige hervorgingen und die sich im ganzen Raum um Irak, Iran, Syrien, Griechenland, Georgien und später auch im heutigen Deutschland niederliessen. Die Germanische Sprache entwickelte sich aus der indo germanische Sprache, Könige,die verehrt, später sogar vergöttert wurden, bilden die Grundlage für allerlei Sagen. Die Sage um Thor z.b gründet sich auf Assyrische Vorfahren. Selbst Indische Heldensagen und Assyrische, Germanische und damit Deutsche Heldensagen (Siegfried z.b), Geschichten und Überlieferungen, sind damit selben Ursprungs. Warum die Nationalsozialisten das Hakenkreuz und Thors Hammer als Ihr Symbole nutzen, ist mir durch meine Nachforschungen in diesem Berriech erst richtig klar geworden. Es ging dabei nicht um Mythen oder Okkultismus. Es wurde das weitergeführt, was schon immer geschrieben steht. Nämlich das Assur und Juda sich bekämpfen bis aufs Blut. Nicht mehr und nicht weniger. Die Allierten verfolgten schon von Anfang an, den Plan, der Vernichtung des Deutschen Volkes, was in der Rede von Churchhill bei Kriegsanfang und aus vielen anderen Kommentaren hervorgeht. Die Zionistisch, Jüdische Weltanschauung und die Übernahme bzw. der Besitz der Finanzen Weltweit, ist schon vor Jahrhunderten wenn nicht länger in die Tat umgesetzt worden und die Länder der Allierten waren schon lange vor den Weltkriegen, durch die Zionisten kontrolliert. Alle ausser Deutschland ließen das auch zu. Die UN wurde zu Zerschlagung Deutschlands gegründet. Die Zionisten selbst haben die Weltkriege damals angezettelt um Ihren Größten Feind, Assur (Deutschland), den Abkömmlige der Assyrier zu vernichten, zu zerstreuen und diesen Feind bluten zu lassen. Von innen aufzufressen und zu versklaven, wie sie das mit allen anderen Völkern schon getan hatten. Das Volk Deutschlands ist nicht der einzige Abkömmling der Assyrier, schaut man sich die Streifzüge, der zionistisch gelenkten Streikräfte (Alliierten) einmal an, denkt man an Rohstoffversorgung und Glaubensfragen. Allerdings sind die letzten Jahre, durch gerade das Wissen über die Assyrier, viel leichter verständlich.

Wir wissen, das die Zionisten sich nur auf Ihre Biblische Weltanschauung stützen und so gut wie keinen Spielraum zu lassen. Wenn man bedenkt, das es schon vor Christi Geburt, Stämme der Assyrier in folgenden Gebieten gab, wird einem einiges klar.

Deutsches Reich (Infiltriert und durch Zionistische Allierte besetzt, um das Volk auszubluten und zu Verunreinigen, daher auch kein Friedensvertrag, der Feind soll gequält werden bis es nichts mehr gibt).

Syrien (Zionistische Infiltrierung des Staatsystems)

Irak (Zionistischer Krieg)

Lybien (Zionistischer Krieg)

Iran (Zionistisches Kriegstreiben)

selbst in Griechenland soll es eine Absplittung der Assyrier geben, was die Griechische Finanzkrise auf einmal in einem ganz anderen Licht strahlen lässt.

Indien (Ölhandels Abkommen mit Iran? Na klingelts?)

Diese und auch andere Länder werden momentan von der Zionistischen Kabala ausgeplündert und Zahlen für die Prophezeihung aus den alten Schriften, nicht weil sie Rohstoff Lieferranten (das ist ein angenehmer Nebeneffekt) sind sondern, weil sie von Assur, dem Größten Feinde Israels, der in der Lage ist Israel zu zerstören (steht auch in den alten Schriften) , abstammen. Alles andere ist Beiwerk und tut nichts zu Sache. Wir sehen wie perfide der Plan der Zionisten ausgearbeitet worden ist und das schon seit Jahrtausenden.

Ich bitte ausdrücklich um Verbreitung dieser Textes, evtl. kann man ja die Leute endlich mal richtig wachrütteln.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus

Quellen:

http://ia600309.us.archive.org/14/items/geschichtebabyl00mrgoog/geschichtebabyl00mrgoog.pdf

http://ia700502.us.archive.org/12/items/assyrienundbaby01kaulgoog/assyrienundbaby01kaulgoog.pdf

http://ia600402.us.archive.org/32/items/dieausgrabungen00hilpgoog/dieausgrabungen00hilpgoog.pdf

http://ia600307.us.archive.org/0/items/babylonienundas00stargoog/babylonienundas00stargoog.pdf

http://ia600209.us.archive.org/5/items/diekeilschriftt00smitgoog/diekeilschriftt00smitgoog.pdf

http://ia600500.us.archive.org/8/items/keilschrifttext00lyongoog/keilschrifttext00lyongoog.pdf

http://ia600309.us.archive.org/2/items/sanheribknigvon00webegoog/sanheribknigvon00webegoog.pdf

http://www.archive.org/download/dieknigevonass00weiduoft/dieknigevonass00weiduoft.pdf

http://www.archive.org/download/MN40104ucmf_4/MN40104ucmf_4.pdf

http://ia700304.us.archive.org/13/items/assyrienundbaby00kaulgoog/assyrienundbaby00kaulgoog.pdf

http://ia600406.us.archive.org/25/items/assyrienundnini00lincgoog/assyrienundnini00lincgoog.pdf

http://www.archive.org/download/diekeilschriftte00smit/diekeilschriftte00smit.pdf

http://www.archive.org/download/keilschrifttexte00lyon/keilschrifttexte00lyon.pdf

http://www.archive.org/download/altedenkmlerim00saycuoft/altedenkmlerim00saycuoft.pdf

http://www.archive.org/download/altorientalische01meisuoft/altorientalische01meisuoft.pdf

http://eternalgod.org/german/booklets/germanyprophecy/germanyprophecy_view_de.pdf

Ende des Beitrages.

Quelle

Iran stoppt Öllieferungen an Großbritannien und Frankreich

Der Iran hat am Sonntag seine Öllieferungen an britische und französische Gesellschaften gestoppt, berichtet Reuters am Sonntag unter Berufung auf einen Sprecher des Ölministeriums der Islamischen Republik.

Im Januar hatten die Regierungen der 27 EU-Länder ein Embargo über die Öllieferungen aus dem Iran beschlossen. Im Rahmen dieses Pakets von Sanktionen sollen alle EU-Mitgliedsländer, die Öl bei Teheran kaufen, den Ölimport aus diesem Land völlig einstellen.

Rund 68 Prozent des europäischen Ölimports entfallen auf Griechenland, Italien und Spanien.

Quelle

Moody’s stuft Italien, Spanien, Portugal herunter

Die Ratingagentur Moody’s hat am Montagabend mehrere Downgrades für europäische Staaten vorgenommen. Zwar sind die Gründe unterschiedlich, der Tenor lautet jedoch bei allen: Die Ratingagentur glaubt nicht, dass die Staaten ihre Sparprogramme umsetzen können. Auch Slowenien, die Slowakei und Malta wurden herabgestuft.

Moody’s hat (nach Standard & Poor’s – hier) am Montag ein umfassendes Downgrade für europäische Staaten vorgenommen. Am deutlichsten traf es Spanien mit einer Herabstufung um zwei Punkte (von A1 auf A3). Moody’s zweifelt an der Reformfähigkeit des spanischen Staatshaushalts. Notwendige institutionelle Reformen erscheinen der Ratingagentur als „unsicher“. Vor allem glaubt Moody’s nicht, dass die Regionen ihre Defizite nachhaltig abbauen können. Daher sei man auch „skeptisch“, dass die Regierung in Madrid ihre Defizit-Ziele erreichen werde. Sollte dennoch weiter gespart werden, werde sich die Rezession in Spanien weiter vertiefen. Diese werde auch die Profitabilität der spanischen Banken negativ beeinflussen.

Italien wurde von A3 auf A2 herabgestuft. Hier wird zwar anerkannt, dass die Regierung von Mario Monti die Probleme adressiert. Ob die Umsetzung der Sparvorhaben wirklich gelingt, bezweifelt Moody’s. Die sich verschlechternde makroökonomische Lage werde den Druck auf Italien weiter erhöhen. Die öffentlichen Ausgaben stellen große Herausforderungen dar, ob wirklich nachhaltig gespart wird ist ungewiss. Daher könnte Italien seine Defizit- und Konsolidierungsziele verfehlen.

Kritisch sieht es auch für Portugal aus. Das Land wurde von Ba2 auf Ba3 herabgestuft. Das höhere Budget-Defizit bereitet Sorgen: Moody’s erwartet eine Verschuldung von 115% des BIP innerhalb der kommenden zwei Jahre. Die Rezession vertiefe sich, wodurch auch ernste Probleme für die portugiesischen Banken entstehen. Vor allem fürchtet Moody’s die „Ansteckung von einer drohenden Insolvenz Griechenlands“. Daher werde Portugal nicht wie erhofft erfolgreich an die Kapitalmärkte zurückkehren können.

Für die Slowakei sieht Moody’s ebenfalls Schwierigkeiten, bei den öffentlichen Haushalten zu sparen. Außerdem werden externe Einflüsse dem kleinen Land zu schaffen machen. Ähnliches gilt für Slowenien, wobei hier der im Verhältnis zur gesamten Volkswirtschaft zu große Bankensektor als Problem gesehen wird.

Frankreich bekommt einen „negativen Ausblick“, ebenso wie Österreich. Den Franzosen traut die Agentur ernsthafte strukturelle Reformen nicht zu. Österreich, wo gerade ein eher allgemein gehaltenes Sparpaket präsentiert wurde, könne sich weiter verschlechtern, wenn die großen Problemkreise wie der Gesundheitsbereich nicht reformiert würden. Das Sparprogramm der österreichischen Regierung verbleibt vor allem im Gesundheitssektor sehr vage.

Auch Großbritannien hat nun einen negativen Ausblick: Auch hier zweifelt Moody’s an der Fähigkeit des Landes, die notwendigen fiskalischen Reformen mit der notwendigen Geschwindigkeit umzusetzen. Außerdem sei das Vereinigte Königreich „besonders anfällig“ für allfällige „Schocks“ aus der Euro-Zone.

Mehr zum Thema:
Die detaillierten Begründungen im Wortlaut/englisch

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Frankreich: Gericht verurteilt Monsanto wegen Vergiftung eines Bauern

Ein französisches Landgericht hat erstmals den US-Agrarkonzern Monsanto für die Vergiftungserscheinungen eines Landwirts verantwortlich gemacht. Monsanto müsse dem Landwirt Schadenersatz zahlen, urteilte das Landgericht im südostfranzösischen Lyon gestern. Monsanto kündigte Berufung an.

Der heute 47-jährige Paul Francois hatte 2004 eine Ladung des Unkrautvernichtungsmittels Lasso ins Gesicht bekommen, als er den Tank seines Zerstäubers öffnete. Francois litt daraufhin fast ein Jahr lang an Schwindel, Kopfschmerzen und Muskelbeschwerden und konnte nicht arbeiten.

Verfahren schon 2007 eingeleitet

Im Februar 2007 leitete Francois ein Verfahren gegen Monsanto ein. Sein Anwalt warf dem Agrarunternehmen vor, Lasso erst 2007 in Frankreich vom Markt genommen zu haben. Dabei sei die Schädlichkeit schon in den 80er Jahren bekannt gewesen. Monsanto habe auch nicht auf die Risiken des Produkts hingewiesen.

Monsanto sei für die Auswirkungen verantwortlich, die das Unkrautvernichtungsmittel auf die Gesundheit des Klägers gehabt habe, urteilte das Gericht in Lyon. Monsanto kündigte wenige Stunden danach Berufung an. Es sei wissenschaftlich nicht ausreichend fundiert, dass ein Zusammenhang zwischen einer möglichen Vergiftung und den Gesundheitsproblemen des Landwirts bestehe, erklärte Monsanto Frankreich.

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Das „Pompeji“ der Westfront – Archäologen entdecken Schützengräben aus dem 1. Weltkrieg

Das „Pompeji“ der Westfront – Archäologen entdecken die Leichen von 21 deutschen Soldaten aus dem 1. Weltkrieg in nahezu perfekt erhaltenen Schützengräben, wo sie bei einem Angriff lebendig begraben wurden.

  • Die Männer wurden durch eine große Bombe getötet, welche über den Schützengräben explodierte und diese zusammenstürzen ließ.
  • Arbeiter finden das Schützengräben-Netzwerk in ca. 5,50m Tiefe nahe der Stadt  Carspach (deutsch Karspach), während der Bauarbeiten für eine neue Straße.
  • Die Szene wirkte wie Pompeji, da die Leichen in der selben Position gefunden wurden, an denen sie starben.
timbers that lined the tunnel
timbers lining the tunnel
inside the buried shelter parts of the tunnel remain intact
Three beds, a bottle and a helmet have been preserved in the shelter
Network of tunnels: French engineers stumbled upon the mass grave on the former Western Front near the town of Carspach in the Alsace region of eastern France during excavation work for a road building project
A drinks cup and the remains of a rifle that have survived almost intact for a century. Archaeologists believe the items have been so well-preserved because hardly any air, water or lights penetrated the trench

Stuck in time: A German newspaper from 1918 lies partly preserved inside the shelter
A large hammer possibly used to help dig the tunnel
timbers that lined the tunnel
The tunnel after being excavated
German soldiers in a trench on the Western Front
Poignant: Personal effects such as this leather holster, boots, helmets, weapons, wine bottles, spectacles, wallets, pipes, cigarette cases and pocket books were found
Delicate work: An archaeologist slowly uncovers more of the buried shelter, which was big enough to shelter 500 men and had 16 exits
A bottle found at the site
A bell found at the site
Archaeologists uncover the buried shelter, which was attacked by the French on March 18, 1918 with aerial mines that penetrated the ground and blasted in the side wall of the shelter in two points
Unidentified military items (pictured) were discovered alongside bizarre finds including the skeleton of a goat, assumed to be a source of fresh milk for the soldiers

the remains of a gun
Unidentified military item found in the tunnel
Germans on the Western Front pose for a photo that shows the elaborate construction
Buried history: The 300ft-long tunnel was located 18ft beneath the surface near the small town of Carspach in the Alsace region of France

Deutsche Übersetzung: der Ostmärker

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Der GCC und die NATO verlieren ihre Vorherrschaft

von Thierry Meyssan

Im Gegensatz zu dem was sich im Krieg gegen den Irak abgespielte, hat Frankreich die Prinzipien des internationalen Rechtes in Sachen Syrien nicht verteidigt, sondern sich dem imperialen Feld und seinen Lügen angeschlossen. Zusammen mit Großbritannien und den USA hat es eine historische, diplomatische Niederlage erlitten, während Russland und China die Meister der Souveränität der Völker und des Friedens wurden. Das neue internationale Kraftverhältnis ist nicht nur die Folge der militärischen Dekadenz der USA, sondern es besiegelt auch den Abstieg ihres Prestiges. Schließlich verloren die Westmächte jetzt ihre Führungsposition, die sie das ganze XX. Jahrhundert innehatten, weil sie jegliche Gerechtigkeit verlassen und ihre eigene Werte aufgegeben haben.

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Seine Hoheit H. Bashar Ja’afari, permanenter Vertreter Syriens an der UNO während der 6710. Sitzung des Sicherheitsrates über die Lage im Mittleren Osten.

Zweimal, am 4. Oktober 2011 und dem 4. Februar 2012, haben permanente Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen Resolutionsprojekte für Syrien zurückgewiesen. Diese Konfrontation spielte sich zwischen Mitgliedern des Golf Kooperation Rates (GCC) und der Nordatlantischen Verteidigungsorganisation (NATO) einerseits und jenen der Shanghai Kooperation Organisation (OCS) ab.

Das Ende der unipolaren Welt

Dieses vierfache Veto siegelt das Ende einer Epoche von internationalen Beziehungen, die mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion anfing und durch eine ungeteilte Vorherrschaft der USA über den Rest der Welt gezeichnet war. Es bedeutet nicht die Rückkehr zum alten bipolaren System, sondern das Aufkommen eines neuen Models, dessen Konturen noch ausstehen. Kein einziges der Projekte einer Neuen Weltordnung hat sich konkretisiert. Washington und Tel-Aviv gelang es nicht, die unipolare Herrschaft, die sie als unantastbareres Paradigma errichten wollten, instand zu setzen, während die BRICS-Länder es nicht schafften, ein multipolares System aufzubauen, das ihren Mitgliedern erlaubt hätte, sich der Spitze zu nähern.

Wie es der syrische Stratege Imad Fawzi Shueibi mit Recht vorausgesehen hatte, ist es die syrische Krise, die neue Kraftverhältnisse geschaffen hat, und von da an, eine Machtverteilung, die niemand vorhergesehen hatte, noch vorhersehen wollte, die sich aber nun Allen aufdrängt [1].

Im Rückblick erscheint die Doktrin von Hillary Clinton, das „Leadership von hinten“ wie ein Versuch der USA, die Grenzen zu testen, die sie nicht mehr überschreiten können, indem sie die Verantwortung und die Folgen ihres Tests ihren Alliierten aus Großbritannien und besonders aus Frankreich übertragen. Es sind diese Letzten, die sich zu politischen und militärischen Leadern anlässlich des Sturzes der Arabischen Libyschen Jamahiriya aufgespielt haben und die auch die erste Geige beim Sturz der Arabischen Syrischen Republik spielen wollten, wenn auch nur als Vasall und Ableger des US-Imperiums. Es sind daher London und Paris, mehr noch als Washington, die eine diplomatische Niederlage einkassierten und die die Folgen ihres Einflussverlustes tragen werden.

Die Staaten der Dritten Welt werden nicht verfehlen, ihre Schlüsse aus den letzten Ereignissen zu ziehen: jene die suchten, den USA zu dienen, wie Saddam Hussein, oder mit ihnen zu verhandeln, wie Muammar el-Kadhafi, werden von imperialen Truppen hingerichtet und ihr Land zerstört. Im Gegensatz werden jene wie Bachar el-Assad, die widerstehen und Bündnisse mit Russland und China schmieden, überleben.

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Seine Hoheit Herr Li Baodong, der permanente Vertreter von China in der UNO.

Triumph in der virtuellen Welt, Niederlage in der reellen Welt

Das Scheitern des GCC und der NATO zeigt ein Kraftverhältnis das viele ahnten, aber das niemand bestätigen konnte: Der Westen hat den medialen Krieg gewonnen und hat auf den militärischen Krieg verzichten müssen. In Anlehnung an Mao Tse Tung sind sie virtuelle Tiger geworden.

Während der Krise und auch noch jetzt ist es den westlichen Führern und arabischen Monarchen gelungen, nicht nur ihre eigene Völker, sondern auch einen Grossteil der internationalen Meinung zu berieseln. Es ist ihnen gelungen ihnen einzureden, dass die syrische Bevölkerung sich gegen ihre Regierung aufgelehnt hat und dass diese die politische Herausforderung im Blut erstickt hat. Ihre Satelliten Sender haben nicht nur trügerische Montagen fabriziert um das Publikum zu täuschen, sondern auch Fiktionsfilme im Studio für die Propaganda gedreht. Schließlich haben der GCC und die NATO eine Revolution erfunden, die es nur in Bildern gab, und sie medial zehn Monate lang am Leben erhalten, während am Boden Syrien allein einen Krieg schwacher Intensität gegen die wahabitische Legion, die durch die NATO unterstützt wurde, liefern musste.

Da Russland und China ein erstes Mal von ihrem Vetorecht Gebrauch machten und der Iran seine Absicht angekündigt hatte, falls notwendig an Seiten Syriens kämpfen zu wollen, blieb den USA und ihren Vasallen nur mehr übrig, zuzugeben, dass die Weiterführung ihres Projektes sie in einen Weltkrieg ziehen könnte. Nach Monaten höchster Spannung haben die USA zugegeben, dass sie blufften und dass sie nicht über die guten Karten in diesem Spiel verfügten.

Trotz eines Militärhaushaltes von mehr als 800 Milliarden $ sind die USA nur ein Koloss mit tönernen Füßen. Wenn auch ihre Armeekräfte im Stande sind die durch vorangegangene Kriege oder lange Embargos erschöpfte Entwicklungsländer zu zerstören, können sie in der Tat weder die Länder besetzen, noch sich mit ihnen messen, wenn diese fähig sind, zu antworten und den Krieg nach Amerika zu bringen.

Trotz der Gewissheiten der Vergangenheit waren die USA niemals eine bedeutende militärische Macht. Sie sind nur einige Wochen vor Ende des Zweiten Weltkrieges eingestiegen, und zwar gegen einen durch die Rote Armee schon erschöpften Gegner; sie wurden in Nord Korea sowie im Vietnam geschlagen; sie haben absolut nichts in Afghanistan kontrollieren können; und sie waren gezwungen, aus dem Irak zu fliehen, aus Angst, um dort nicht erdrückt zu werden.

Während der zwei letzten Jahrzehnte hat das US-Imperium die menschliche Realität mit Kriegen zu Nichte gemacht und Kommunikation betrieben, die Krieg als Videogame betrachtete. Auf dieser Basis hat es seine Militär Anwerbungskampagnen geführt, und die Soldaten immer auf dieser Basis trainiert. Heute besitzt es hundert tausende „Videogame Spieler“ als Soldaten. Daher sind seine bewaffneten Kräfte schon beim geringsten Kontakt mit der Realität demoralisiert. Laut seiner eigenen Statistik fiel die Mehrheit seiner Soldaten nicht auf dem Schlachtfeld aus, sondern durch Selbstmord, während ein Drittel ihres unter der Flagge stehenden Personals durch psychiatrische Erkrankungen zum Kampf unfähig ist. Selbst der schiere Umfang des Pentagon Militärbudgets ist jedoch unfähig, seinen menschlichen Zusammenbruch zu kompensieren.

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Seine Hoheit Herr Vitaly I. Churkin, der permanente Vertreter von der Föderation Russland an der UNO

Neue Werte : Aufrichtigkeit und Souveränität

Das Scheitern der GCC Staaten und der NATO ist auch jenes ihrer eigenen Werte. Sie haben sich als Verteidiger der Menschenrechte und der Demokratie vorgestellt, während sie die Folter zum System der Regierung erheben und die meisten von ihnen sich dem Prinzip der Souveränität des Volkes widersetzen.

Selbst wenn die öffentliche Meinung im Westen und im Golf über dieses Thema schlecht informiert ist, haben die USA und Vasallen seit 2001 ein weites Netz von geheimen Gefängnissen und Folterzentren aufgestellt, davon selbst auf EU Ländern. Unter dem Vorwand des „Krieges gegen den Terror“, haben sie Terror verbreitet und mehr als 80 000 Leute entführt und gefoltert. Während dieser Zeit haben sie Spezialoperationstruppen organisiert, mit einem jährlichen Budget von fast 10 Milliarden $ ausgestattet, die politische Morde, gemäß ihrer eigenen Berichte in mindestens 75 Ländern eingestehen.

Was die Demokratie angeht machen die heutigen USA kein Geheimnis daraus, dass sie für sie nicht „eine Regierung des Volkes, durch das Volk, für das Volk“, laut Abraham Lincoln bedeutet, sondern nur Unterwerfung der Völker, wie die Erklärungen und Kriege von Präsident Bush es gezeigt haben. Anbei sei bemerkt, dass ihre Verfassung das Prinzip der Souveränität des Volkes verweigert und dass sie die grundsätzliche, verfassungsrechtliche Freiheit abgeschafft haben, indem sie einen permanenten Ausnahmezustand mit dem Patriot Act verhängt haben. Was ihre Vasallen im Golf angeht, braucht man nicht zu wiederholen, dass es absolute Monarchien sind.

Es ist dieses Model, das ohne zu Zimpern Massenverbrechen und humanitäre Reden zu gleicher Zeit benützt, welches von Russland und China hinweggefegt wurde. Die Bilanz dieser beiden Staaten in Sachen Menschenrechte und Demokratie mag sicherlich verbesserbar sein, aber sie erweist sich nichtsdestoweniger unendlich höher als die des GCC und der NATO.

Mit dem Gebrauch des Vetos haben Moskau und Peking zwei Prinzipien verteidigt: den Respekt der Wahrheit, ohne welche Gerechtigkeit und Frieden unmöglich sind; und den Respekt der Souveränität der Länder, ohne welche keine Demokratie existieren kann.

Der Augenblick ist gekommen, um sich nach einer barbarischen Epoche für den Wiederaufbau der menschlichen Gesellschaft einzusetzen.

Thierry Meyssan

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle

Kritik an „Freundschaftsauftritt“ von Merkel und Sarkozy

Der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Jürgen Trittin, hat die Wahlkampfhilfe der deutschen Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel für den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy kritisiert. Mit ihrem Einsatz für einen Präsidenten, „der mit dem Rücken zur Wand steht“, schade Merkel den deutsch-französischen Beziehungen, sagte Trittin den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ (Dienstag-Ausgabe).

Wenn Merkel gemeinsam mit Sarkozy ein Interview gebe, dessen demokratischem Mitbewerber Francois Hollande aber ein Treffen verweigere, verletze sie die für eine Bundeskanzlerin gebotene Neutralität.

Diese Art von Wahlkampfeinmischung belaste die deutsch-französischen Beziehungen, sagte der Grünen-Fraktionschef. Es könne nicht sein, dass „Regierungstreffen für Wahlkampfhilfe unter konservativen Politikern zweckentfremdet werden“.

Gemeinsamer TV-Auftritt

Merkel und Nicolas Sarkozy hatten gestern erstmals zwei Fernsehsendern ein gemeinsames Interview gegeben. Im Gespräch mit Journalisten von ZDF und France 2 erläuterten sie vor allem die Notwendigkeit einer weiteren Annäherung beiden Länder. Offen antworteten sie aber auch auf Fragen zu ihrer persönlichen Beziehung zueinander.

„Es war uns nicht in die Wiege gelegt, dass wir uns gut verstehen, dass wir freundschaftlich zusammenarbeiten, dass wir uns aufeinander verlassen können“, sagte die Kanzlerin. Man arbeite aus „persönlicher Zuneigung“, aber vor allem aus „historischer Verantwortung“ so gut zusammen. Uneingeschränktes Lob gab es von der anderen Seite. „Ich bewundere Frau Merkel dafür, wie sie in der Krise regiert“, sagte Sarkozy. „Ich empfinde Freundschaft für sie.“

Krise nur gemeinsam bewältigen

Mit Blickrichtung auf die europäische Schuldenkrise betonten Merkel und Sarkozy die Bedeutung der französischen Kooperation. „Es gibt nur Gewinner, wenn wir zusammenarbeiten“, sagte der französische Staatschef. Merkel betonte: „Europa ist und war in der schwersten Krise. Deutschland und Frankreich haben es durch viele – manchmal auch kontroverse Diskussionen geschafft – zu den Wurzeln dieser Krise hervorzudringen.“

Quelle

Moskau: Kein Kuhhandel mit USA im Streit um Iran und Syrien

Russlands Außenministerium ist Spekulationen entgegengetreten, dass  einen Deal mit den USA in Sachen Iran eingehen könnte, um ein Eingreifen des Westens in Syrien zu verhindern.

„Die Behauptung, dass unser Land einem US-Militäreinsatz gegen den Iran grünes Licht geben könnte – im Austausch gegen die Nichteinmischung des Westens in die inneren Angelegenheiten Syriens, ist weit von der Realität entfernt“, erklärte das Außenministerium am Freitag. Die Behörde beschuldigte die Wochenzeitung „Argumenty nedeli“  diesbezüglich unbegründete Spekulationen zu verbreiten.

In Syrien dauern seit März gewaltsame Proteste gegen Präsident Assad an, der zwar Reformen angekündigt hat, jedoch Gewalt gegen die Demonstranten einsetzt. Nach syrischen Angaben kämpft die Armee gegen gut bewaffnete Extremisten. Laut UN-Angaben sind bei den Gefechten bereits 5000 Menschen getötet worden. Westliche Staaten und die Arabische Liga verhängten Sanktionen gegen Syrien.

Die Verabschiedung von UN-Sanktionen gegen Syrien war im Oktober am Veto von Russland und China gescheitert. Russland begründete sein Veto mit dem Wunsch, das „libysche Szenario“ in Syrien zu verhindern, weil der Resolutionsentwurf ein militärisches Eingreifen in Syrien nicht ausschloss. Im Dezember unterbreitete Russland im UN-Sicherheitsrat einen eigenen Resolutionsentwurf, der zur Einstellung der Gewalt in Syrien aufruft. Der Entwurf liegt noch immer als Diskussionspapier vor. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte, Moskau würde sein Bestes tun, um ein internationales Eingreifen in Syrien nicht zuzulassen.

Der Iran steht bei der Weltgemeinschaft im Verdacht, unter dem Deckmantel seines zivilen Nuklearprogramms Atomwaffen zu entwickeln. Der UN-Sicherheitsrat hat bereits mehrere Sanktionen verabschiedet. Die Regierung in Teheran beteuert den friedlichen Charakter ihrer Atomaktivitäten. Parallel dazu versuchen Russland, die USA, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, den Iran auf dem Verhandlungsweg von der Uran-Anreicherung abzubringen. US-Präsident Barack Obama sagte im Januar, dass die Vereinigten Staaten fest entschlossen seien, mit allen verfügbaren Mitteln zu verhindern, dass der Iran in den Besitz von Atomwaffen komme. Russland will einen internationalen Waffengang gegen den Iran verhindern.

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