Offener Brief an den unehrlichen Ban Ki-Moon

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, hat sich in den Libanon begeben, um eine eventuelle Aktion der NATO gegen Syrien vorzubereiten. Intensiv beschäftigt, gegen den Frieden zu konspirieren, den er verteidigen sollte, hat er vergessen, die durch Israel verursachten täglichen Verletzungen der libanesischen Souveränität zu studieren. In einem offenen Brief, von der libanesischen Presse veröffentlicht, richtet der arabische Denker Hassan Hamade eine Anfrage an Herrn Ban und seinen Vertreter H. Rød-Larsen, um daran zu erinnern, dass, weit von der Personifizierung der Grundsätze entfernt, sie Gauner sind, die der Korruption überführt wurden.

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Herr Generalsekretär,

Als ich Ihre Rede in Beirut über die absolute Notwendigkeit Reformen vorzunehmen hörte, „weil die Flammen der Freiheit aus Tunesien sich nicht mehr löschen werden“, habe ich sofort an eine schwedische Personalität gedacht, die berühmt ist für ihre Integrität, Klarheit und Glaubwürdigkeit in Sachen Reformen. Ich möchte von Frau Inga-Britt Ahlenius sprechen, die stellvertretender Generalsekretär der UNO war, Verantwortliche des United Nations Office of Internal Oversight Services (OIOS), des Büros, das auf das gute Funktionieren der Dienste dieses „großen Dings“ achtete, speziell auf dem Finanzbereich, und die unter Ihrer Autorität gearbeitet hat.

Sie dürften wissen, Herr Generalsekretär, dass Frau Ahlenius, deren Berufsablauf immer tadellos war, sei es in Schweden oder in der UNO-Verwaltung, einen fünfzig Seiten langen Bericht über den Stand der Organisation auf Finanzbereich, und über die Verwendung der öffentlichen Gelder im Haushalt der verschiedenen Abteilungen verfertigt hat.

Dieser Bericht weist auf Sie als hauptsächlicher Verantwortliche der, besonders unter Ihrer Führung entwickelten Finanzmissbräuche, hält Sie für den Mangel an Durchsicht verantwortlich und wagt, Sie direkt anzusprechen: „Sir, Ihre Aktion ist ohne jegliche Präzedenz (…), sie verdient mehr als eine Verurteilung.“

Mit der Vollmacht Ihrer Funktion versehen, Krieg gegen Korruption im Inneren der UNO zu führen und das gute Verhalten der Abteilungen zu überwachen, schreibt Frau Ahlenius, Gewissheit über Ihr Mitspiel in der finanziellen Unordnung zu haben, welche die Verwaltung überschwemmt, in welcher jegliche Durchsicht fehlt: „Ihre Aktion – sagt sie – mangelt an Durchsicht und gehorcht nicht den Regeln der Prüfung“, und sagt schließlich: „Es tut mir leid sagen zu müssen, dass das Generalsekretariat in eine Phase der Zersetzung gleitet, vollkommen absinkt, und ich würde selbst sagen, dass es nicht mehr gerettet werden kann“.

Sie haben diesem Bericht gegenüber mit totalem Schweigen reagiert, und trotz dieses Missachtens haben Sie jedoch die betreffenden Seiten auf der UN-offiziellen Website, 48 Stunden nach Veröffentlichung, herausnehmen lassen. [Voltaire Netzwerk hat das Dokument für Sie gefunden und kann unten aufgeladen werden]

Dass man von diesem Bericht überhaupt weiß, verdankt man einer Handvoll Journalisten, die ihn entdeckten, ohne jedoch ihm eine mediale Kampagne zu widmen und ohne Sie darüber zu befragen, aus Angst vielleicht, einen Vorgang auszulösen, der eine Studie über generelle Korruption, die im Inneren Ihrer Verwaltung wütet und zu Ungunsten der Interessen der Völker wirkt, herbeiführen könnte.

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Erinnern Sie Sich, Herr Generalsekretär, dass Frau Ahlenius, gerade nach ihrer Rückkehr aus ihrer Heimat und nach der gleichzeitigen Veröffentlichung des Berichtes im August 2010, der ihre 5 jährige Karriere gekrönt hat, Ihnen ein Buch in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Nialas Ekdal gewidmet hat?

In dieser Schrift, mit dem Titel M. Hasard, die Verschlechterung der UNO unter der Führung von Ban Ki-moon  [1], haben die Autoren eine Vielzahl von Ihren Missbräuchen aufgedeckt, die der UNO von nun ab die geringste lebenswichtige Glaubwürdigkeit entziehen.

Die Autoren bezeichnen Sie als inkompetent und korrupt, und bringen Ihre ganze berufliche Aktion in Verruf.

Herr Generalsekretär,

Dieses Buch, sowie auch der Bericht haben ihren Anteil an stillen Angriffen gehabt, und dazu geführt, sie vollkommen einer Veröffentlichung zu entziehen. Sie müssen die dunklen Kräfte kennen, die den Kampf gegen die von Frau Ahlenius verteidigte Wahrheit liefern. Es sind gerade jene, die sie beschützen, Herr Generalsekretär.

Wie wagen Sie von Reformen zu sprechen, Sie, der Sie ein Dieb sind?

Sie sind vielleicht nicht gewöhnt, solche direkte, harte aber auch wahre Kritiken zu erhalten, aber Sie werden Sich wohl daran gewöhnen müssen. Was die Moral angeht, sind Sie keineswegs befugt, irgendjemandem Lehren zu erteilen, was Reformen betrifft. Es wäre interessant, ihre Vorschläge in Sachen Reformen zu benützen um sie zuerst in der UNO anzuwenden. Der erst Schritt in diesem Sinne fordert, dass Sie von einer Untersuchungskommission befragt werden, welche Sie vor ein zuständiges Gericht stellen könnte. Die Welt braucht ein Nürnberg, um Korruptionsverbrechen zu verurteilen, sowie die Plünderung von den Gütern der Völker. Was denken Sie davon?

Die öffentlichen Güter, von denen Sie illegalerweise Gebrauch gemacht haben, laut Frau Ahlenius, gehören den Völkern der Welt, deren Regierungen Ihre Organisation und ihre Gehälter bezahlen, Ihr eigenes und das aller Angestellten der UNO.

Es wäre interessant nebenbei festzustellen, dass die Regierungen, die vorgeben, einen Block der Verweigerung gegen den Würgegriff der USA auf die UNO-Maschine zu bilden, und die Sie beschuldigen, in Washingtons Interesse zu handeln, jetzt verhindern, dass eine Untersuchungskommission, für die von Frau Ahlenius gegen Ihre Person vorgebrachten Anschuldigungen, gebildet wird! Da sind jetzt die Rollen verdreht, und jetzt sind es Sie, die die Lektionen für Reformen erteilen!

Herr Generalsekretär,

Einige Stunden vor Ihrer Ankunft in Beirut haben Sie uns versprochen, einen neuen Staatsanwalt für das Spezialgerichts für den Libanon (TSL) zu ernennen, an Stelle des Richters Daniel Bellemarre.

Sagen Sie uns doch, welche Art von Richter von jemand so umstrittenen wie Sie, ernannt werden könnte? Kann man Gerechtigkeit von Richtern erwarten, die akzeptieren könnten, von einer Person, die gerade mit der Hand im Sack vom Stellvertreter des Generalsekretärs ertappt wurde, ernannt zu werden?

Ist das, « der höchste Grad von Professionalismus und Durchsichtigkeit », der von Ex-Präsident Antonio Cassese versprochen wurde?

Herr Generalsekretär,

Im Namen welcher Weisheit haben Sie, über die von Frau Ahlenius formulierten Anschuldigungen geschwiegen? Ist es, weil Sie das Verschleudern fremden Geldes als „Ehrenverbrechen“ oder „politisches Verbrechen“ bezeichnen?

Oder ist es aus Angst, die Akte dem Blick der ganzen Welt zu öffnen?

Für einen UNO-Frühling

Stellen wir uns die Sachen umgekehrt vor, dass einige Länder die Bildung einer Untersuchungskommission verlangen und dass die Beweise ihres Mitspiels, sowie jene anderer Leiter der UNO bestätigt würden.

Wären wir nicht an der Schwelle einer Zeit, die man zu Recht « Frühling der Vereinten Nationen“ nennen könnte?

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Terje Rød-Larsen wurde zum Abtritt seiner Ministerfunktionen in Norwegen gezwungen, weil er seine Steuererklärungen gefälscht hatte und seit zehn Jahren keine Steuern mehr zahlte. Trotz der Kenntnis seiner Fälscherqualitäten bekam er in den Vereinten Nationen einen Posten.

Terje Rød-Larsen der Fälscher

Sehr geehrter Herr,

Es scheint als ob ihre Loyalität Ihren Beschützern gegenüber, sich an der Gegenwart an Ihrer Seite in Beirut von Ihrem Koordinator im Libanon, Herrn Terje Rød-Larsen manifestiert hat.

Letzterer weigert sich anzuerkennen, dass Israel, das er als seine zweite Heimat betrachtet, mehr als 10 000 flagrante Verstöße gegen die einschlägigen Resolution Ihrer UNO begangen hat, indem es die UNO-Resolutionen vor den Augen der ganzen Welt missachtete.

Herr Rød-Larsen begnügt sich von „Einfällen“ und nicht von „kriegerischen Aggressionen“ zu sprechen. Der Unterschied zwischen beiden ist wesentlich, da laut des Gerichtsspruches von Nürnberg der Angriffskrieg ein „höchstes internationales Verbrechen“ darstellt und daher seine Urheber Verfahren für Kriegsverbrechen vor der internationalen Justiz aussetzt.

Vielleicht kennen Sie nicht den Unterschied zwischen „Einfällen“ und „höchstem internationalen Verbrechen“, wie die libanesische Regierung und die permanente Delegation im Libanon der UNO?

Ihr Koordinator im Libanon, Herr Rød-Larsen, wird sie sicher kennen. Er vertuscht diese Tatsache, um jegliche Anspielung auf höchste internationale Verbrechen zu vermeiden, was sonst als Konsequenz die Verfolgung der israelischen Staats- und Regierungschefs für Kriegsverbrechen mit sich brächte, ohne von Rezidive zu sprechen, welche die verbrecherische Verantwortung erschweren würde. Und dies umso mehr, als die Zahl der „kriegerischen Aggressionen“ alle Rekorde der Kriegs Annalen geschlagen hat.

Ich begnüge mich damit, Herr Generalsekretär, und entschuldige mich, diesen Brief ohne Ihnen meinen tiefsten Respekt darzulegen, in der Hoffnung der Resultate einer ehrlichen Untersuchung der von Frau Ahlenius aufgedeckten Missstände. Ich bitte Frau Inga-Britt Ahlenius den Ausdruck meiner besonderen Hochachtung und meines tiefsten Respekts hinnehmen zu wollen.

Hassan Hamade

Quelle
As-Safir (Libanon)

beigefügte Dokumente

End_of_Assignment_Report_to_the_UN_SG_by_Inga-Britt_Ahlenius-4

Quelle

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Die Wahrheit über Syrien – Univ. Prof. Dr. Günter Meyer im Bayern2-Interview

Der Orientexperte der Uni-Mainz Prof. Meyer erzählt uns im Radiosender Bayern2 was derzeit wirklich in Syrien abgeht.

Prof. Dr. Günter Meyer

Die Medien berichten völlig falsch und voreingenommen. Sie stellen die Situation in Syrien so dar, als würde Assads Armee auf harmlose, friedliche Demonstranten schießen. Das stimmt einfach nicht. Die Demonstranten bestehen zum Großteil aus Terroristen, die vielmehr Tote zu verbuchen haben als die syrische Armee.  Es geht den westlichen Mächten vor allem darum, die Achse Iran-Syrien-Hisbollah auszuschalten. Er berichtet ebenfalls, dass aus Libyen 600 Mujahedin eingeflogen wurden. Dies wurde von der CIA initiiert um einen Bürgerkrieg zu forcieren und Syrien zu schwächen. Er erwähnt auch, dass der Großteil des syrischen Volks hinter Assad steht, wie aus einer Umfrage aus Katar ! (verbündeter der USA und schon in Libyen Unterstützer der Rebellen) hervorgeht.

Es ist müßig zu erwähnen, dass genau diese Informationen in den letzten Wochen auch in diversen Blogs wiederzufinden waren. Nicht aber in den Massenmedien. Kein einziges der gleichgeschalteten Medien berichtete uns von der Wahrheit, so wie sie uns der Orientexperte Prof. Meyer schildert.
Man beachte ebenfalls, wie der Radiomoderator Bages das Gespräch immer in eine andere Richtung zu lenken versucht. „Also ist Assad der Gute?“, fragt er mit etwas zynischem Unterton. Außerdem fragt er: „Wie lange wird sich das GEWALTREGIME in Syrien noch halten können?“, wobei die Betonung natürlich auf Gewaltregime liegt, obwohl Prof. Meyer gerade anderes berichtet. Es ist nämlich ziemlich peinlich für Bayern2, dass Prof. Meyer den zuvor gesendeten einseitig ausgelegten Bericht ( in der ersten Minute des Videos zu hören) wiederlegt.

Diese Live-Interviews verkommen für unsere Medien immer mehr zur Farce. Es gibt nämlich viele Menschen wie Prof. Meyer, die sich ein Herz nehmen und über die tatsächlichen Tatbestände berichten. Ich bin gespannt, wie lange wir noch in den Genuss von Live-Interviews kommen. Hier besteht für unsere Lügenmedien nämlich nicht die Möglichkeit der Zensur oder sich den Beitrag im Nachhinein zurechtzuschnippseln. Die Menschen könnten ja die Wahrheit erfahren und das ist dann doch ein bisschen blöd. Meint ihr nicht?

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Spiel mir das Lied vom Tod: Das Costa Concordia Ritual?

Costa Concordia – Freitag, der 13. Januar, 13 Decks, benannt nach den europäischen Staaten, Giglio, die Verneigung, das Lied der Titanic, ein verwirrter Kapitän, Carnival Corp. Und die (ketzerische) Frage: War das Unglück nur tödlicher Unfall oder auch morbides Ritual?

Seit dem dem 13. Januar füllt die Costa Concordia, Concordia ist die Göttin der Eintracht in der römischen Mythologie, die Titelseiten, vornehmlich in Europa. Aber nicht über die Tragödie an sich wird animiniert diskutiert, auch die Umstände des Disasters geben zu reden.

Die Titanic sank in der Nacht vom April 14 zum 15 April, im Jahre 1912. Das Kreuzfahrtschiff Concordia vor der der Giglio Insel in der Nacht zwischen dem 13. Januar und dem 14. Januar 2012, genau 99 Jahre und 9 Monate später. Diese Zahl auf dem Kopf ergibt 666, die Nummer des Biestes, des Teufels, auch in der Freimaurerei bekannt. Der Name der Insel, Giglio, ist der italienische Name für die Lilie, ein zentrales Freimaurersymbol. Und Concordia war auch der Name der 1. Freimaurerloge von Florenz.

Die Titanic symbolisiert durch die Costa Concordia als Metapher für das Kollabieren des (EU) Systems? Die Musik spielt noch, der Kapitän verlässt das sinkende Schiff. 13 Nationen Europas, die EU soll mit der Costa Concordia versinken? Und die Elite – der Kapitän – verlässt das sinkende Schiff, rettet sich an Land…

In an ironic twist of fate, diners in one of the ill-fated cruise ship’s restaurants were listening to Céline Dion’s hit single My Heart Will Go – the theme tune to James Cameron’s epic starring Leonardo Di Caprio and Kate Winslet – when it struck rocks on Friday night. “Images from the film Titanic are more realistic than one might imagine. They kept coming into my head,” Yannic Sgaga, a Swiss national told national daily La Tribune de Genève.

Costa Concordia: Titanic Filmusik, während das Kreuzfahrtschiff an den Felsen zerschellt, The Telegraph UK

In einem ironischen Wink des Schicksals, lauschten in einem der Restaurants essende Passagiere des vom Schicksal gebeutelten Kreuzfahrtschiffes Célione Dions Hit single “My Heart Will Go” – der Themensong von James Cameron’s epischem Drama mit Leonardo Di Caprio und Kate Winslet – als es auf die Klippen schlug. “Bilder des Films Titanic sind realistischer, als man sich das vorstellen kann. Sie füllten meinen Kopf.”, berichtet Yannic Sgaga, ein Schweizer der Tageszeitung “Tribune de Gèneve”.

Costa Concordia: Titanic theme tune played as cruise ship hit rocks , The Telegraph UK

Titanic und Costa Concordia: Zufall oder Ritual?

Die 13 Decks benannt nach den europäischen Nationen, Freitag der 13. Ist die Europäische Union das Schiff, dass mit der Costa Concordia symbolisch versenkt wird?

“Das Unglück ereignete sich am Abend des Freitag den 13. Januar und das Schiff lief vor der Insel Giglio im Mittelmeer auf Grund und liegt derzeit mit rund 65 Grad Schlagseite direkt vor dem kleinen Hafen des Ortes Giglio Porto. Was hat die EU mit der Costa Concordia zu tun? Zufälligerweise hat das Schiff auch 13 Decks die nach europäischen Ländern benannt sind … Wer abergläubisch ist und an Symbole glaubt, könnte Freitag den 13., die genannten 13 EU-Länder und das Unglück der Costa Concordia als Ankündigung sehen, was demnächst mit Europa passieren wird. Das Schiff genannt “Europäische Union” mit dem Euro ist ja bereits auf Grund gelaufen, Wasser dringt ein und ist am absaufen. Wird die EU auch demnächst zur Seite kippen und dann rette sich wer kann?”

Ist die Costa Concordia ein Omen für die EU?, ASR

Ist die Häufung von Merkwürdigkeiten Zufall, sind die Theorien zum Symbolgehalt Humbug, handelt es sich hier (wieder einmal?) um die überbordende Phantasie der sogenannten Verschwörungstheoretiker – oder steckt wirklich mehr dahinter, handelt es sich beim Kreuzschiffinferno um symbolgeschwängerte Massenhypnose und morbiden Geheimritualismus?

“Die Reederei ist für den Untergang der «Costa Concordia» verantwortlich. Das sagt Unglückskapitän Francesco Schettino. Die «Verbeugung» vor Giglio sei geplant und von den Chefs angeordnet gewesen.”

Die Reederei verlangte diesen Kurs, 20 Minuten

Nun ist also die Reederei schuld, notabene die Grösste der Welt, notabene ein UK-US Unternehmen. Notabene Carnival Corporation. Der Käpitan, der wie die sprichwörtliche Ratte das Schiff verlassen hat und dann während ominöser Telefongespräche wie unter Drogen schien, hat also nichts damit zu tun? Wurde genötigt, angewiesen, befehligt so zu handeln? Was für ein Konstrukt aus Zufällen, Bizzarem, Widersprüchlichem, Erstaunlichem, Unglaublichem? Lauter 13, Europas Staaten, ein Versinken wie die Titanic, das Titanic Lied, der Name Concordia, eine verrückte Show mit Toten. Costa Concordia, Carnival und die (ketzerische?) Frage: Ist das alles nur Zufall?

“Die Concordia Klasse ist ein Typ von Kreuzfahrtschiffen, welches Costa Cruises und Carnival Cruise Lines, einer Schwester von Carnival Corporation & plc gehört … einem UK-US Unternehmen, dem weltweit grössten Kreuzfahrtunternehmen.”

“The Concordia class is a class of cruise ships that are operated by Costa Cruises and Carnival Cruise Lines, subsidiaries of Carnival Corporation & plc … a British-American company, and the world’s largest cruise ship operator.”

Concordia class cruise ship, Wikipedia

Das alles mag nun beweisen, dass der Untergang der Costa Concordia nicht nur Tragödie, nicht nur schockierendes Fehlversagen, sondern auch – und dann wohl primär – geplantes Ritual war. Oder auch nicht. Trotzdem, der Untergang der Concordia wirft aus ritualtechnischer Sicht Fragen auf. Die Symbolik ist vorhanden, die Umstände sind verwirrlich genug, die Medialisierung überzeugend.

Costa Concordia erinnert an die globale Medieninzenierung der 33 chilenischen Minenarbeiter, an die Tötung Bin Ladens, an 9/11. Tote, Panik und Angst haben nichts theatralisches an sich, aber die mediale Inzenierung des Costa Concordia Events, die eigenartigen Zufälle in Numerologie und Namensgebung, die abenteurerliche Begründung und das seltsame Verhalten des Kapitäns, die Titanic Melodie im Speisesaal und sogar die Art und Weise, wie die Costa Concordia versinkt – lassen die Frage nach einer Inzenierung grundsätzlich durchaus plausibel erscheinen.

“Eine Offizierin, die während der Kollision auf der Brücke war, sagte den Staatsanwälten: Die gefährliche Annäherung an die Insel war geplant, Schettinos angebliches Rettungsmanöver gab es nicht … ‘Er lief von einer Seite auf die andere vor lauter Panik’, erinnerte sich die Offizierin.”
“Schettino lief in Panik hin und her”, Spiegel

Ob Zahlenmystik und Symbolik, Parallelen zur Titanic, wundersame Schuldzuweisungen zwischen Reederei und Kapitän oder die durch Zeugen bestätigte geistige Verwirrtheit des Kapitäns – die Katastrophe Costa Concordia wirft Fragen auf. Vielleicht sind diese Fragen nur naiv, übertrieben, zu schön hingebüschelt. Vielleicht ist die Hypothese, dass die Costa Concordia mehr ist als ein tragischer Unfall mit menschlichem Versagen, nichts mehr als eine These, nichts mehr als ein verwirrtes Stochern im Unbekannten.

“Giglio” – the Italian island where the Costa Concordia sank – came up in this latest disaster … Guggenheim’s valet was named Victor Giglio and had been at Guggenheim’s side as the Titanic went down.”

“Giglio – die italienische Insel, vor der die Costa Concordia sank … Guggenheims Diener hiess Victor Giglio und war an Guggenheims Seite, als die Titanic sank.”
A night to remember in a year we’ll never forget, Red Dirt Report

Auch der Untergang der Titanic hat zu Verschwörungstheorien Anlass gegeben. Der Financier der Titanic beispielsweise war J.P. Morgan. Selbstverständlich sollte dieser auf der Kreuzfahrt teilnehmen, aber war leider verhindert…

“Theorists believe that the mysteries surrounding the sinking of the Titanic are simply too coincidental not to be premeditated. Smith, being a master navigator of the Atlantic, allegedly sailed directly into iceberg territory, failing to heed the numerous warnings given by other ships to decrease speed, and tread carefully.”
The Titanic Conspiracy, Titanic Universe

“Theoretiker glauben, dass die Geheimnisse, welche sich um den Untergang der Titanic ranken, einfach zu zufällig sind, um nicht geplant zu sein. Smith, ein erfahrener Kapitän des Atlantiks, soll direkt in den in den Eisberg gefahren sein, ohne auf die vielen Warnungen der anderen Schiffe zu hören, dass er verlangsamen soll und vorsichtig navigieren.”
Die Titanic Konspiration, Titanic Universe

Dass Ritualistik, Zahlenmystik und morbide Massenrituale mit entsprechender medialer Inszenesetzung wichtige Tools im Arsenal gewisser Geheimgesellschaften sind, ist kein Geheimnis (mehr). Dass Ereignisse wie die Costa Concordia Vermutungen in diese Richtung aufkommen lassen, ist dementsprechend logisch. Das grundsätzliche Negieren der Massenmedien der vorgebrachten Ungereimtheiten jedenfalls macht nachdenklich…

Costa Concordia – “nur” tödlicher Unfall oder auch morbides Ritual?

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WENN DIE D-MARK WIEDERKEHRT . . .

Sie stand für Wiederaufstieg und Wohlstand: die D-Mark. Bis heute trauern ihr viele nach. Doch was würde ihre Rückkehr bedeuten? Die große Analyse
Die Kirchengemeinde von St. Johann im Schwarzwald schwört bis heute auf die D-Mark. Das ist verständlich, genießt sie doch noch immer die Segnungen der Währung, die die Deutschen 1948 einführten und die sie im Jahr 2002 nur ungern aus der Hand gaben. Seit damals nämlich, als Euro-Bargeld die Mark im täglichen Leben ablöste, ruft die Kirchengemeinde unermüdlich – und von vielen belächelt – zu Spenden von übrig gebliebenen D-Mark-Münzen für die Sanierung der Stadtkirche auf. Kürzlich gab sie das Ergebnis bekannt: Stolze 100 000 Mark, umgerechnet 51 000 Euro, liegen im Sammeltopf.Ungeliebter Euro. So liebenswert diese Geschichte klingt, so weit weg scheint sie auf den ersten Blick von der harten Euro-Realität mit ihrem nicht enden wollenden Schuldendebakel. Allerdings: Die D-Mark ist nicht nur ein Thema für ein paar Nostalgiker an den Stammtischen. Laut verschiedener Umfragen von Emnid und Forsa hätte die Hälfte der Deutschen sie gern wieder. Mit der Rückkehr der D-Mark beschäftigt sich seit einiger Zeit immer wieder und immer öfter auch die Finanzwelt. Bereits seit Ende September geistert durch angelsächsische Börsenportale die Meldung, dass „die Deutschen die Wiedereinführung der D-Mark ankündigen werden. Sie haben die neue Währung bereits bestellt und die herstellenden Firmen aufgefordert, sich zu beeilen.“ Das Zitat stammt von Philippa Malmgren, einer umtriebigen Politikberaterin der früheren Bush-Regierung in den USA und nach eigener Aussage auch des Aufsichtsrats der Deutschen Bank.

„Deutsche drucken D-Mark.“ Malmgren sieht den Rückzug der Deutschen aus den EZB-Gremien als Vorbereitung eines Rückzugs aus dem Euro. Sie weist darauf hin, dass nicht nur EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark abgedankt hatte, sondern auch Bundesbank-Chef und EZB-Ratsmitglied Axel Weber aufgegeben hat. Für Malmgren ist es kein Zufall, dass Weber anschließend zur Schweizer Investmentbank UBS wechselte, wie sie auf ihrer Homepage schreibt: „Das Nächste, was wir sehen, ist, dass diese (die UBS) die Wege beschreibt, auf denen Länder den Euro verlassen können, einschließlich der möglichen Kosten, falls Deutschland austräte.“ Die Studie gibt es tatsächlich (wichtige Details daraus weiter unten).

Doch nicht nur im Ausland kursieren solche Gerüchte. So ließ Frank Fischer, renommierter Fondsmanager des erfolgreichen Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen, verlauten, „dass D-Mark gedruckt werden“. Er wisse das „von einem guten Freund, der Kontakte zur Bundesbank hat“. Selbst das „Wall Street Journal“ vermeldete im Dezember, dass die europäischen Notenbanken Notfallpläne für den Fall von Austritten oder gar den völligen Zusammenbruch der Währungsunion erarbeitet hätten.

Aufbrechen des Euro-Raums. Der Gedanke eines Aufbrechens des Euro-Raums ist vom Rand also weit in die Mitte der Finanzwelt gewandert. Das zeigte auch das Treffen der wichtigsten Vermögensverwalter am 14. Januar in der Schweiz, bei dem sich Koryphäen wie Felix Zulauf, Marc Faber und Bill Gross austauschten. Zulauf führte dabei aus: „Mehrere Länder werden aus dem Euro aussteigen, angefangen mit Griechenland.“ Als Folge dieser Exits müsse das Bankensystem verstaatlicht werden mit Geld, das die Staaten eigentlich gar nicht hätten. Da die Staatsschulden weiter zunähmen, werde der Euro noch stärker unter Druck geraten. Auch US-Anleger seien nicht fein raus, so Zulauf, denn das verflochtene Bankensystem brächte auch die USA unter Druck. In diesem Umfeld müssten dann alle Regierungen massiv Geld drucken.

Banken-Angst heute größer als bei Lehman. Auch wenn es das vermeintlich normal laufende Tagesgeschäft nicht vermuten lässt, so scheint es doch nicht gut zu stehen um unsere Geldwirtschaft. Auf Alarmstufe Rot schaltete am Donnerstag vergangener Woche Jürgen Fitschen. Der designierte Chef der Deutschen Bank verwies darauf, dass die Banken derzeit so viel Geld wie noch nie bei der Europäischen Zentralbank parkten – zuletzt rund 528 Milliarden Euro. „Unter uns nennen wir das Angst-Indikator“, sagte Fitschen. Dieser Angst-Indikator sei heute höher als 2008 zur Zeit der Lehman-Krise. Dies zeige: „Irgendetwas stimmt nicht. Das Vertrauen ist verschwunden.“

Dass die Banken ihr Geld bunkern und nicht verleihen, treibt auch Michael Hüther, Direktor des industrienahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), Sorgenfalten auf die Stirn. Denn die Folge ist eine Kreditklemme, die den Unternehmen die Luft zum Atmen nimmt. Hüther sieht angesichts der „Labilität des Bankensystems“ die dringende Notwendigkeit einer „Zwangskapitalisierung“ der Geldhäuser. Zur Umsetzung empfiehlt Hüther eine Verstaatlichung aller verbliebenen Privatbanken.

Größere deutsche und internationale Firmen befassen sich seit 2011 ernsthaft mit den möglichen Konsequenzen der Euro-Krise auf ihr Geschäft. Der Touristikkonzern TUI lässt sich seit November von griechischen Hoteliers vertraglich bestätigen, dass er berechtigt ist, künftig Hotelrechnungen in der neuen Währung, zum Beispiel Drachme, zu begleichen, falls der Euro nicht mehr geltende Währung in Griechenland sein sollte.

Notfallpläne. Internationale Anwaltskanzleien und Unternehmensberatungen wie Ernst & Young, Linklaters, Freshfields oder Slaughter and May haben in den vergangenen Wochen – auch das ein Zeichen für die gestiegene Sorge um ein Währungschaos – umfassende Dossiers erarbeitet, die sich mit Notfallplänen für Unternehmen befassen. Darin werden Fragen behandelt, die für Konzerne im Ernstfall lebenswichtig werden können: Was gilt für vereinbarte Preise bei Einführung einer neuen Währung? Wie kann man sich vertraglich gegen eine Abschaffung des Euro absichern? Letzteres kann man zum Beispiel einfach durch die Einfügung einer Währungsklausel erreichen, nach der ein Preis statt in Euro auch in Dollar bezahlt werden kann.

Sehr wahrscheinlich ist ein chaotischer Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung nicht. Allein die Angst vor den vielen negativen Konsequenzen wirkt als starkes Druckmittel auf die politischen Akteure, ihre harten Reformen hin zu einer Fiskalunion mit starker Haushaltsdisziplin auch durchzusetzen. Doch richtig ist auch: Die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne Länder freiwillig aus der Währungsunion aussteigen oder sogar die ganze Union kippt, ist gestiegen. „Wir gehen von einer 50-Prozent-Wahrscheinlichkeit aus, dass Griechenland und weitere schwache Länder in den nächsten Jahren die Euro-Zone verlassen“, sagt ein hochrangiger Deutsch-Banker, der nicht zitiert werden möchte.

„Griechen-Pleite am 20. März.“ Daniel Kalt, Chefökonom der Schweizer Bank UBS, sieht die Lage sogar viel schneller eskalieren: „Am 20. März 2012 ist Griechenland bankrott. Dieses Datum können Sie sich in Ihrer Agenda rot markieren“, zitiert ihn das Magazin „Cash Daily“. Kalt bezieht sich darauf, dass an diesem Tag 14,4 Milliarden Euro griechische Staatsanleihen zur Rückzahlung fällig werden. Wenn das Land bis dahin die Verhandlungen über das nächste 130-Milliarden-Euro-Rettungspaket nicht abschließt und keine Einigung über einen Verzicht der Banken erzielt, ist Griechenland tatsächlich bankrott.

Was aber wäre, wenn Deutschland angesichts einer chaotischen Entwicklung der Einheitswährung selbst adieu sagen würde? Bis vor Kurzem galt der Gedanke noch als indiskutabel. Doch Anfang vergangener Woche betätigte sich Wolfgang Reitzle als Tabubrecher. Er glaube zwar, so der Linde-Vorstandschef in einem Interview, dass die Rettung des Euro gelingen könne, aber er sei „nicht der Meinung, dass der Euro um jeden Preis gerettet werden muss“. Und Reitzle weiter: „Wenn es nicht gelingt, die Krisenländer zu disziplinieren, muss Deutschland austreten.“

Linde-Chef pro D-Mark. Reitzle nannte auch die Konsequenzen, die er bei einem deutschen Ausscheren sieht: Es würde zu einer Aufwertung „der D-Mark, des Euro-Nord, oder welche Währung wir dann auch hätten, führen“. Zwar würde in den ersten Jahren durch einen einbrechenden Export die Arbeitslosigkeit steigen, doch würde dadurch auch der Druck zunehmen, noch wettbewerbsfähiger zu werden. „Schon fünf Jahre später könnte Deutschland im Vergleich zu den asiatischen Wettbewerbern noch stärker dastehen“, gab er sich zuversichtlich. Zwar bekam der Linde-Chef wie zu erwarten aus anderen Dax-Vorstandsetagen Widerspruch, doch damit war der Geist aus der Flasche. Schon tags darauf erhielt Reitzle Unterstützung vom Präsidenten des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton F. Börner. Der warnte davor, „uns auf jeden politischen Kuhhandel einzulassen, nur um die Gemeinschaftswährung zu retten“.

Doch ist die alte Mark unter neuem Namen wirklich eine Option? Allein die unabdingbare Geheimhaltung der Vorbereitungen wäre angesichts der Zahl der Beteiligten und der nötigen Zeit logistisch kaum möglich. Zur Erinnerung: Die Euro-Einführung nahm acht Jahre in Anspruch. Zur Erstausstattung wurden 4,3 Milliarden Banknoten im Wert von 265 Milliarden Euro gedruckt und 17 Milliarden Münzen im Wert von 5,3 Milliarden Euro geprägt. Die Produktionsaufträge dafür wurden zweieinhalb Jahre vor der Einführung vergeben. Doch selbst wenn die Verantwortlichen diese Herkulesaufgabe unbemerkt von der Öffentlichkeit schultern würden, gäbe es noch jede Menge andere Probleme.

Problem Aufwertung. Da wäre auf jeden Fall die von Reitzle erwähnte starke Aufwertung einer neuen Mark, die es für das Ausland teurer machen würde, deutsche Autos, Chemikalien oder Maschinen zu kaufen. Diese Aufwertung gegenüber dem Rest-Euro könnte sich, gemessen an der Wettbewerbsfähigkeit, mittelfristig vielleicht auf 20 bis 25 Prozent belaufen, schätzen Optimisten. Versucht man, den Abwertungsbedarf anderer Euro-Länder gegenüber einer neuen Mark mit Maßstäben wie der Entwicklung der Verbraucherpreise oder der Lohnstückkosten zu berechnen, ergeben sich teils unterschiedliche Zahlen (siehe Grafik Seite 42).

Kurzfristig dürfte es zu einer stärkeren Höherbewertung kommen – dann, wenn in den übrigen Euro-Ländern eine massive Kapitalflucht einsetzen würde. Das wäre mehr als wahrscheinlich, meinen die Ökonomen der Schweizer UBS. Sie haben sich mit am ausführlichsten mit den Folgen eines Zusammenbruchs des Euro-Systems befasst. In ihrer Studie „Euro breakup – the consequences“ schätzen sie die Aufwertung einer neuen Mark „konservativ“ auf 40 Prozent.

Euro-Länder am Ende. Schließlich würden die hochverschuldeten südlichen Euro-Länder bei einem Abgang Deutschlands von heute auf morgen von Krediten und Finanzhilfen abgeschnitten, kurz: Sie wären pleite. Ob ein Staat in einer solchen Lage noch Kapitalkontrollen effektiv durchsetzen könnte, sei mehr als fraglich. Wahrscheinlich wäre ein heftiger Ansturm der Bürger auf die Banken mit der Folge eines Systemzusammenbruchs. Ein insolventer Staat mit insolventen Banken würde seine Wettbewerbsfähigkeit aber komplett verlieren, schreiben die Autoren. Sie widersprechen damit sehr konkret den Aussagen von Hans-Olaf Henkel, der schwachen Ländern diesen Weg empfiehlt, um so wieder wettbewerbsfähiger zu werden (siehe Interview S. 43).

Jeder, der es noch geschafft hätte, an sein Geld zu kommen, würde versuchen, es dahin zu bringen, wo es am meisten wert wäre: Neben der Schweiz wären Deutschlands Banken mit die erste Anlaufstelle für Bürger aus Griechenland, Spanien oder Portugal. Tatsächlich sind sie das heute schon. Vor allem Iren und Griechen haben die Bankguthaben bei ihren heimischen Banken in den vergangenen beiden Jahren deutlich reduziert. Allein in Griechenland entzogen Bankkunden im Herbst innerhalb von zwei Monaten den Kreditinstituten 12,3 Milliarden Euro – Geld, das unter anderem jetzt in Deutschland liegt.

Neue Handelsschranken. Nicht vergessen werden dürfen andere Konsequenzen für den Handel. Denn: Der Austritt aus der Währungsunion ist gemäß dem Vertrag von Lissabon nur über einen Austritt aus der gesamten Europäischen Union möglich. Ein solcher würde sehr wahrscheinlich zu neuen Handelsbarrieren und Grenzkontrollen führen. Das wäre ein „Wachstumsschock für den Rumpf-Euro, der das Exportpotenzial untergraben würde“. Die UBS setzt diesen Handelseinbruch „sehr konservativ“ mit 20 Prozent an und merkt an: Im Kontext einer 40-prozentigen Aufwertung der neuen Mark würde das für deutsche Firmen „ein offenkundiges zusätzliches Handelshemmnis schaffen“.

Andererseits muss man auch feststellen: Deutsche Exporte beinhalten zu 40 Prozent Vorleistungsimporte aus dem Ausland. Und diese Vorprodukte könnte die deutsche Industrie mit einer härteren D-Mark deutlich billiger einkaufen, was ihre Kosten reduzieren würde. Dazu kommt: Die Euro-Randstaaten waren und sind nicht die Hauptkunden der hiesigen Industrie, wie Langzeit-Vergleiche belegen (siehe Grafik „Deutsche Exporte“). Ein Ausfall dieser Exporte wäre also vielleicht doch zu verkraften.

Den deutschen Finanzsektor würde eine D-Mark-Einführung indes hart treffen. Die Einlagen bei den Banken müssten in D-Mark umgewandelt werden – ansonsten erlitten die Investoren ja einen Vermögensverlust in Höhe der Abwertung des Euro. Der Kredit, den sich ein Unternehmen bei der Bank in Euro geholt hätte, um etwa im Ausland ein Werk aufzubauen, bliebe in Euro bestehen. Wertpapiere wie Staats- und Unternehmensanleihen aus der restlichen Euro-Zone würden ebenfalls in Euro denominiert bleiben.

WICHTIG FÜR ANLEGER: Unternehmensanleihen, die von nichtdeutschen Finanztöchtern hiesiger Konzerne begeben wurden, würden auch nicht in D-Mark zurückgezahlt werden müssen und sollten im D-Mark-Fall daher frühzeitig raus aus dem Depot. Ähnliches gilt für Staatsanleihen aus dem „alten“ Euro-Raum.

Zusammenbruch deutscher Banken. Die Bilanzen der Banken kämen jedenfalls ins Wanken: Denn ihre Forderungen würden weiterhin in (weichen) Euro bestehen, während ihre Verbindlichkeiten nun größtenteils in (harten) Mark anfielen. In dieser Lage wäre die massive Stützung durch den Staat oder gleich eine Verstaatlichung der Banken unvermeidlich.

WICHTIG FÜR VORSORGESPARER: Auch die private Altersvorsorge der Deutschen stünde auf der Kippe, denn die Versicherer müssten ihre Leistungen in D-Mark erbringen, während sie ihr Kapital aber oftmals in Anleihen der nun schwächeren Euro-Währung angelegt hätten – meist auch noch in Bankpapieren. Nur wer allein Bundesanleihen im Depot hätte, käme ungeschoren davon.

WICHTIG FÜR ANLEGER: Für Anleger bedeuten die Pleite- Perspektiven von Banken vor allem Gefahr für ihre Spareinlagen. Sie sollten für diesen Fall nicht mehr als die gesetzlich garantierten 100 000 Euro je Kunden bei einer Bank haben, bei Gemeinschaftskonten von Ehepaaren 200 000 Euro. Diese dürften aber auch im Krisenfall sicher sein – so, wie Bundeskanzlerin Merkel bereits nach der Lehman-Pleite eine öffentliche Garantie gab. Eine breite Streuung auch kleinerer Guthaben auf täglich verfügbare Konten bei mehreren Banken ist ebenfalls ratsam. Die besten Zinsofferten mit deutscher Einlagensicherung hat FOCUS-MONEY erst in Ausgabe 2/2012 vorgestellt.

Aktien- und Anleihenbesitzern empfiehlt sich eine Depot-Überprüfung. Profitieren könnten von einer D-Mark-Einführung eventuell Firmen wie Fielmann (ISIN: DE0005772206) oder Baywa (DE0005194062) mit starkem Deutschland-Geschäft dank Umsatzanteilen jenseits der 60 Prozent – Brillen etwa würden weiter gekauft. Gold und Immobilien würden sich noch am besten schlagen und könnten Wertsteigerungen erfahren (s. auch S. 46).

Immense Kosten. Die Kosten für die Deutschen wären in jedem Fall gewaltig. Die Autoren der UBS-Studie errechnen für einen D-Mark-Umstieg Kosten von 6000 bis 8000 Euro pro deutschen Einwohner, also 480 bis 640 Milliarden Euro – allein im ersten Jahr. In den Folgejahren kämen demnach jährlich noch 280 bis 360 Milliarden Euro dazu. Eine Rettung von Griechenland, Irland und Portugal beziffern sie dagegen bei einem jeweiligen Schuldenschnitt von 50 Prozent auf nur 80 Milliarden Euro.

Vielleicht noch gravierender könnte sich ein Aspekt auswirken, dem die UBS-Studie viel Aufmerksamkeit widmet: Da die wirtschaftlichen Verwerfungen zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit führen, werden Unruhen, Extremismus und Separatismus zunehmen. Die historische Erfahrung lehre, dass das Ende von Währungsunionen Länder in Bürgerkriege stürzen könne oder aber zu autoritären Regimen führe. So habe sogar eine Demokratie wie die USA in der Krise 1932/33 mit der Regierungsübernahme durch Präsident Franklin D. Roosevelt zeitweise autoritäre Züge angenommen. Zeitgenössische Schilderungen berichteten von offener Militärpräsenz in den Städten und von Washington als einer „belagerten Hauptstadt in Kriegszeiten“.

Depression, Deflation, Arbeitslosigkeit. Das Fazit: „Die wirtschaftlichen Kosten eines Zusammenbruchs des Euro sind hoch und extrem schädlich. Die politischen Kosten . . . sind zu groß, um in nackte Zahlen gefasst zu werden.“ Das meint auch Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank. Er warnt vor „Massenpanik der Anleger, die Italien, Frankreich und Österreich in den Staatsbankrott treiben kann. Kurz danach wäre auch Deutschland in einer Depression, die rasch in Deflation ausarten würde.“

Willem Buiter, einer der weltweit angesehensten Ökonomen, befürchtet „bei einem Aufsplitten des Euro-Raums in eine Größere-DM-Zone mit rund zehn angrenzenden nationalen Währungen . . . ein finanzielles und wirtschaftliches Pandämonium“, also die Hölle. Er hält einen Zusammenbruch des europäischen und nordatlantischen Bankensystems sowie eine jahrelange weltweite Depression für unvermeidlich, der sich auch die Schwellenländer nicht entziehen könnten. Die globale Wirtschaftsleistung würde um mehr als zehn Prozent fallen, die Arbeitslosigkeit im Westen auf über 20 Prozent steigen.

Auch wenn der Urlaub in Italien oder Griechenland wieder spottbillig würde: Wenn das die Konsequenzen wären – was der Ex-BDI-Chef Hans-Olaf-Henkel bestreitet, sollte der Einsatz der D-Mark doch auf Kirchensanierungen im Schwarzwald beschränkt bleiben.

Der Vorsitz der arabischen Liga versucht den Bericht ihrer Experten zu verheimlichen

Seit dem Anfang der Syrien überschattenden Ereignisse gibt es zwei gegensätzliche Darstellungen: für den Westen und seine Golfalliierten unterdrückt das Regime im Blut eine populäre Revolution, während für Syrien und seine BRICS Verbündeten das Land von aus dem Ausland gekommenen bewaffneten Banden angegriffen wurde.

Um diese Geschehnisse klar zu stellen, hat die arabische Liga eine Untersuchungs-Mission geschaffen, deren Mitglieder aus Personalitäten bestehen, die von jedem Mitgliedsstaat ernannt wurden (mit Ausnahme des Libanon der nicht daran teilnehmen wollte). Diese Verschiedenheit der Experten garantiert die Unmöglichkeit die Resultate zu fälschen, ihre Zahl (mehr als 165) und die Dauer der Mission (1 Monat) erlaubt, ein viel breiteres Bild zu bekommen als alles, was bis zuvor bekannt war. Bis jetzt kann keine andere Institution behaupten, eine so weite und strenge Studie gemacht zu haben, und daher vorgeben, die Lage in Syrien besser zu kennen.

Das mit der arabischen Planüberwachung beauftragte Ministerkomitee der arabischen Liga, das aus fünf der 22 Mitgliedsstaaten besteht (Algerien, Ägypten, Oman, Qatar, Sudan), hat den Bericht der Mission mit 4 gegen 1 Stimme (Qatar) für gültig erklärt und hat beschlossen, die Mission der Beobachter ein Monat zu verlängern.

Das Problem besteht darin, dass der Bericht die Version der syrischen Regierung bestätigt und jene des Westens und der Golfmonarchien entkräftet. Im Besonderen bestätigt er, dass es keine tödliche Repression der pazifischen Demonstrationen gegeben hat und dass die von Damaskus beschlossenen Engagements skrupellos respektiert wurden. Er bestätigt auch die kapitale Tatsache, dass das Land von bewaffneten Gruppen destabilisiert wird, welche für hunderte von Zivilistentode und einige tausende Soldatentode, sowie für mehrere Hunderte von Terror- und Sabotageaktionen verantwortlich sind.

Dies ist der Grund warum der Qatar jetzt versucht, die Verbreitung des Berichtes mit allen Mitteln zu verhindern. Tatsächlich erweist sich dieser eine wahre Bombe, die sich gegen ihn und sein Kommunikationssystem richtet.

Der Qatar nimmt derzeit den Vorsitzt der Liga ein; und zwar nicht weil es an ihm war vorzusitzen, sondern weil er ihn der palästinensischen Autorität abgekauft hat.

Der Vorsitz der Liga hat daher beschlossen, den Bericht der Mission der Beobachter nicht zu veröffentlichen, ihn nicht zu übersetzen und ihn nicht einmal in seiner Originalversion auf seine Website zu setzen.

Das Risiko für das wahabitische Emirat ist enorm. Falls das westliche Publikum unglücklicherweise Zugang zum Bericht bekäme, würde es tatsächlich den Qatar und seine Handlanger um Rechenschaft heranziehen, was die Demokratie und die Massaker von Zivilen anbelangt.

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle

Die Erde ist hohl

das ist keine Theorie, sondern eine physikalische Tatsache!

  • Und hier noch das letzte Bild vom Südpol, das Google heute nicht mehr zeigen darf!

Ein Blick in den Brockhaus oder auf Wikipedia zeigt, dass die etablierten Medien keinerlei nachvollziehbare oder überprüfbare Erkenntnisse über den Aufbau der Erde haben. Hier die gesicherten Tatsachen, die kein vernunftbegabter Mensch bezweifelt:

Die Erde ist keine echte Kugel, sondern ein Rotationsellipsoid, das an den Polen abgeflacht und am Äquator aufgebauscht ist. Ursache ist die von der Rotation erzeugte Fliehkraft.

Die Erde besteht im Wesentlichen aus flüssigem Eisen, das eine Dichte von 7,6 g/cm³ hat. Die errechnete Dichte der Erde beträgt aber nur 5,5 g/cm³. Rund ein Drittel des Volumens der Erde muss also wesentlich leichter sein als Eisen.

Weiterhin ist es unter Seismologen unbestritten, dass in ca. 3000 km Tiefe eine sogenannte Diskontinuitätsfläche existert, an der sich die physikalischen Eigenschaften des Erdkörpers grundlegend ändern. Sollte jemand behaupten, dass noch weitere solcher Flächen existieren, die Erde also zwiebelförmig aufgebaut sein soll, so muss er das schlüssig beweisen. In den o.g. “Qualitätsmedien” ist ein solcher nicht zu finden.

Systemkonforme Geologen behaupten,

dass an dieser Grenzfläche das flüssige Eisen erstarrt und ein fester Erdkern beginnt. Eine Steinkugel etwa? Dann müsste es irgendeine Kraft geben, die diese Kugel am Erdmittelpunkt festhält. Wenn es tatsächlich so eine Kraft gäbe, würde sie zwangsläufig das schwerere Eisen zum Erdmittelpunkt ziehen und den leichten Stein von dort verdrängen. Diese Steinkugel müsste also wie ein Wasserball aus dem Erdinnern nach oben schießen, und dann, wenn sie nicht durch eine mysteriöse kosmische Kraft auf eine Mondbahn umgelenkt wird, wieder auf die Erde zurück fallen.

Wir schließen daraus, dass diese offizielle Theorie hinten und vorne nicht stimmt. Genaus so wie das Märchen von dem Zeh-Oh-Zwei bedingten Treibhausschwindel.

Die einzige plausible Erklärung besteht darin, dass der sogenannte Erdkern aus Luft besteht. Anders kann es auch gar nicht sein, denn wie sollte man sonst wohl das Erdmagnetfeld erklären?

Um ein Magnetfeld aufzubauen, braucht man logischerweise festes Eisen, und zwar in einer durchgängigen Formation vom Nordpol bis zum Südpol. Auf der Außenfläche der Erde gibt es sowas nicht, davon kann man sich überzeugen. Also muss dieser Magnet zwangsläufig im Innern der Erde sein, und die Theorie von der Hohlen Erde ist somit wissenschaftlich bewiesen.

Ebenso ist es unstrittig, dass die magnetischen Pole nicht mit dem 90. Breitengrad übereinstimmen. Daraus folgt, dass die Erdachse frei von Materie ist, die magnetischen Pole sind also ringförmig und umschließen die Polöffnungen. Ob diese von einem Flugzeug oder von einer Raumfähre aus sichtbar sind, ist unklar.

Hier noch ein Leserbrief zum Thema:

Hallo Herr Köhne,

Sie sind einfach zu gut, als das die Leute noch alles glauben würden. 🙂
Ne mal im Ernst, die Verschleierung der Polöffnungen ist auch heute noch an der Tagesordnung. Auch wenn gut gemeinte Expeditionen dort hin wollen, sie kommen dort nicht hin. Da ist rundherum militärisches Sperrgebiet! Sie müssen auch mal genau den Antarktisvertrag lesen. Dort steht genau drin, bis wohin geforscht werden darf! 🙂

Als ich im Jahr 2006 zum ersten Mal Google Earth runter geladen habe, ahnte ich noch nicht, dass da drin ein Softwarefehler war. Ich “spazierte” munter um den Erdball herum und blieb am Südpol stehen, da ich Merkwürdigkeiten entdeckte… siehe da ein Loch am Südpol!

Vor Aufregung wusste ich nicht, wie ich das abspeichern könnte, habe zur Digitalkamera gegriffen und geknipst.
Am nächsten Tag erhielt ich eine email mit der Aufforderung, Google Earth erneut herunter zu laden.
Hab dann auch gemacht und das Loch war dann nicht mehr zu sehen! 😦

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Israel auf Zerfall der Eurozone gefasst

Die israelische Regierung bereitet sich auf einen möglichen Zerfall der Eurozone vor, einer Region, auf die rund 30 Prozent des israelischen Exportes entfallen und die eine Einnahmenquelle für den Touristensektor des Landes ist.

Wie die Agentur Bloomberg unter Berufung auf den israelischen Finanzminister Yuval Steinitz meldet, planen die Behörden, die Exporteure zu unterstützen und den Industrieunternehmen im Falle einer solchen Entwicklung Garantien zu gewähren.

In Bezug auf die noch offene Frage der griechischen Verschuldung hat das israelische Finanzministerium die Prognose für das Wirtschaftswachstum Europas im Jahr 2012 von vier Prozent auf 3,2 Prozent herunterkorrigiert.

„Wir können nicht ausschließen, dass eines oder mehrere EU-Länder aus dem (Euro-)Bündnis aussteigen können. Wenn die Eurozone desintegriert wird, kommt es zu einer neuen Krise. Aber wir haben für den Fall des schrecklichsten Szenarios einen Plan parat“, so Steinitz. Näheres wollte der Minister nicht mitteilen.

Für Israel ist Europa nicht nur ein Absatzmarkt, sondern auch eine Quelle von Einnahmen aus dem Touristengeschäft. Ein Zerfall der Eurozone würde diese Wirtschaftsbranche empfindlich treffen. Denn in diesem Fall würden weniger europäische Touristen nach Israel reisen und mehr Israelis Europa besuchen, wo sie ihren Urlaub billiger verbringen könnten.

Die unerfreulichen Nachrichten aus Europa bewirken eine Abwertung der israelischen Landeswährung. Wie Steinitz jedoch anmerkte, beeinflusst eine Schwächung des Shekel die Wirtschaft des Landes positiv. „Mit dem Kursrückgang der nationalen Währung werden die Exporteure konkurrenzfähiger“, so der Minister.

Die Situation in Israel scheint besser zu sein als in Europa. Das Wirtschaftswachstum hat im vorigen Jahr 4,8 Prozent betragen. Die inneren und äußeren Realinvestitionen in die Wirtschaft sind im Jahr 2011 gestiegen, was es ermöglichte, mehr Arbeitsplätze zu schaffen.

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Die Mehrheit der Syrier unterstützt Präsident el-Assad

Die Mehrheit der Syrier unterstützt Präsident el-Assad, aber das ist etwas, das Sie nicht von den westlichen Medien erfahren werden
von Jonathan Steele

Der ehemalige Verantwortliche der internationalen Rubrik der Tageszeitung The Guardian hat gerade die verdrehte Sicht über Syrien der westlichen Medien und ihrer Regierungen angefochten. Wenn sie die Mission der arabischen Liga in diesem Land in Frage stellen, ist es nicht, weil die Mission an Objektivität fehlt, sondern weil die Mission tatsächlich die wahre Größe des Betruges ans Licht bringt: Präsident Bachar el-Assad genießt massive Unterstützung bei seiner Bevölkerung, die verstanden hat, dass hinter den bewaffneten Banden, die im Land Terror verbreiten, sich die Hand der NATO und ihrer Kommanditäre verbergen.

Assads Popularität, die Beobachter der arabischen Liga, die Einmischung der USA: alles ist von der westlichen Kriegspropaganda gefälscht.

Glauben Sie nicht, dass wenn eine vertrauenswürdige Meinungsforschung feststellt, dass die meisten Syrier für ein An-der-Macht-Bleiben von Bachar el-Assad sind, dies nicht eine wichtige Information wäre? Speziell, weil diese Nachricht gegen den dominanten Kurs über die syrische Krise informiert, und weil die Medien normalerweise denken, dass was unerwartet ist, viel interessanter für eine Nachricht wäre, als nur zu bringen, was ja schon evident ist.

Leider nicht immer ! Wenn die Behandlung eines Dramas aufhört wahr zu sein und sich in eine Propagandawaffe verwandelt, müssen die störenden Tatsachen vertuscht werden. Es war so mit dem Resultat einer neuerlichen Umfrage von YouGov Siraj über Syrien, die von The Doha Debates bestellt, und von der Qatar Foundation finanziert wurde. Die königliche Familie vom Qatar hat eine der härtesten Linien gegen Assad eingeschlagen – der Emir hat gerade für eine militärische Intervention mit arabischen Truppen appelliert – war es nun eine sehr gute Sache, dass Doha Debates die Ergebnisse der Umfrage in seiner Website veröffentlichte. Was jedoch bedauerlich ist, kommt von der Tatsache, dass alle Presseorgane aller westlichen Länder, welche die Abdankung von Assad verlangen, sie ignorierten.

Die wichtigste Schlussfolgerung war, wo doch die meisten Araber außerhalb von Syrien denken der Präsident solle abtreten, dass die Einstellungen im inneren des Landes anders sind. Circa 55% der Syrier wollen Assad behalten, aus Angst vor einem Bürgerkrieg – eine Gefahr, die für die im Ausland lebenden Syrier nicht denselben theoretischen Charakter hat. Die weniger gute Nachricht für das Assad Regime ist, dass durch die Umfrage auch bemerkt wurde, dass die Hälfte der pro-Assad Meinungen denken, er sollte freie Wahlen in naher Zukunft organisieren. Assad behauptet, er sei gerade dabei, ein Versprechen, das er in seinen letzten Reden wiederholt hatte. Aber es ist von großer Bedeutung, dass er ein Wahlgesetz so schnell wie möglich erlässt, politische Parteien erlaubt, und unabhängigen Beobachtern erlaubt, die Wahlen zu kontrollieren.

Die Abweichung in der medialen Behandlung geht weiter mit der Verdrehung der Beobachtermission der arabischen Liga in Syrien. Als die Liga eine Flugverbotszone in Libyen im letzten Frühling befürwortete, bekam sie für ihre Tat Lob vom Westen. Ihr Beschluss, in Syrien Vermittlung zu machen, wurde weniger gut von den westlichen Regierungen und von den gut gesehenen syrischen Oppositionsparteien empfangen, die immer mehr für einen militärischen, an Stelle eines politischen Einsatzes waren. Die Vorgangsweise der Liga wurde daher schnell von den westlichen Führern in Frage gestellt, und die Mehrheit der westlichen Medien hat derselben Position Echo gemacht. Die Glaubwürdigkeit des sudanesischen Präsidenten der Mission wurde angegriffen. Kritiken über die Arbeitsweise der Mission, die von einem der 165 Mitglieder der Mission formuliert wurden, machten Schlagzeilen. Anfragen machten sich laut, damit sich die Mission zurückziehe und Platz für eine militärische Operation der UNO mache.

Die Kritiker schienen zu fürchten, dass die arabische Beobachtermission berichtete, dass bewaffnete Gewalt nicht allein vom Regime stamme und dass das Image der von der Armee und der Polizei unterdrückten pazifistischen Demonstranten falsch sei. Homs und einige andere syrische Städte sind dabei, Beirut der 80er Jahren oder Sarajevo der 90er Jahre zu gleichen, mit Zusammenstössen zwischen Milizen, die längs der ethnischen und sektenhaften Bruchlinien wüten.

Genauso steht es um die ausländische militärische Intervention, die schon begonnen hat. Sie folgt nicht dem libyschen Beispiel, weil Russland und China wütend sind, vom Westen im letzten Jahr vom Sicherheitsrat hineingelegt worden zu sein. Sie werden keine UNO-Resolution akzeptieren, die irgendwelche Gewalthandlungen erlauben könnte. Das Modell von Syrien ist ein älteres, das in den Kalten Krieg reicht, bevor die „humanitären Interventionen“ und die „Verantwortung zum Beschützen“ [R2P] entwickelt und oft falsch angewendet wurden. Erinnern Sie Sich noch der Unterstützung der Contras durch Ronald Reagan, die er bewaffnet und trainiert hatte, um die sandinistische Regierung von Nikaragua, von Stützpunkten im Honduras ausgehend, zu stürzen? Ersetzen Sie einfach Honduras durch die Türkei, wo die angebliche freie syrische Armee ihren Stützpunkt besitzt.

Auch da ist die Stille der westlichen Medien bemerkenswert. Kein einziger Journalist hat von dem wichtigen Artikel von Philip Giraldi, ehemaliger CIA Offizier, gesprochen, der jetzt für American Conservative schreibt – ein Magazin das den militär-industriellen Komplex im Sinne der neokonservativen Kritik von Ron Paul kritisiert, welcher sich letzte Woche auf den zweiten Platz der republikanischen Primärwahlen von New Hampshire gehisst hat. Giraldi behauptet, dass die Türkei, Mitglied der NATO, der handelnde Agent von Washington geworden ist und dass Militärflugzeuge der NATO, deren Erkennungsmarken weggenommen wurden, in Iskenderun [Türkei] nahe der syrischen Grenze gelandet sind, um Libysche Freiwillige und Waffen aus dem beschlagnahmten Arsenal von Kadhafi zu entladen. „Ausbildner der Spezialkräfte von Frankreich und Großbritannien sind vor Ort“, schreibt er, „die den Rebellen Hilfe bringen, während die CIA und die Special Ops US Telekom und Nachrichten Material den Rebellen zukommen lassen, was ihnen ermöglicht, syrische Truppenkonzentrationen zu vermeiden…“

Da die Gefahr für einen totalen Krieg steigt, schicken sich die Außen-Minister der arabischen Liga an, sich in Kairo dieses Wochenende [21. und 22. Januar] zu treffen, um über die Zukunft ihrer Mission in Syrien zu sprechen. Es wird sicher Informationen der westlichen Medien geben, um die Äußerungen der Minister hervorzuheben, die das Gefühl haben, dass die Mission „ihre Glaubwürdigkeit verloren hat“, „vom Regime übertölpelt wurde“, oder „es ihr misslungen ist, die Gewalt einzustellen“. Gegenteilige Argumente werden klein gemacht oder vertuscht werden.

Trotz der von überall stammenden Aufreizungen sollte die Liga sich an ihre Beobachtungen halten. Ihre Mission in Syrien hat pazifistische Demonstrationen gesehen, ebenso für wie gegen das Regime. Sie hat Gewaltausübung von Seiten der Oppositionskräfte gesehen und manchmal auch darunter gelitten. Aber sie hat noch nicht genug Zeit und Personal gehabt, um sich in Syrien mit einer großen Anzahl von aktiven Personen zu unterhalten und daher im Stande zu sein, eine Gesamtheit von klaren Empfehlungen zu liefern. Noch dazu hat sie nicht einmal begonnen, jenen Teil ihrer Aufgabe zu unternehmen, der sie einlädt, zum Dialog zwischen dem Regime und seinen Gegnern zu kommen. Die Mission muss in Syrien bleiben und nicht plötzlich eingestellt werden.

Jonathan Steele

Übersetzung
Horst Frohlich

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Lega Nord träumt von einem neuen Staat

Italienische Lega Nord will Abspaltung Träumen von einem neuen Staat

26.01.2012, 10:14

Von Michele Brambilla („La Stampa“)

Ideen zur Abspaltung des florierenden italienischen Nordens hatte die Lega Nord schon immer. Nun präsentiert sie gar eine neue Landkarte. Mit der Schweiz, Österreich, Bayern und Savoyen soll der Staat Padanien gebildet werden. Reine Folklore ist das nicht. In Italien finden abstruse Vorschläge mehr Zuspruch, als man gemeinhin denkt.

Anfang Dezember, kurz nachdem sie aus der Regierungskoalition ausgeschieden war, rief die Lega Nord in Vicenza ihr „Parlament des Nordens“ zusammen, und Parteichef Umberto Bossi verkündete das neue Programm der Partei. Bossi zeigte eine Landkarte, die sein Sohn Renzo koloriert hatte. Auf dieser war ein neuer Staat eingezeichnet: „Padanien“, eine Vereinigung mit der Schweiz, Österreich, Bayern und Savoyen.


Chefs unter sich: Parteivorsitzender Umberto Bossi (li.) und der frühere Innenminister Roberto Maroni. Während Bossi zwar charismatisch, aber seit seinem Schlaganfall 2004 nicht mehr durchsetzungsfähig ist, halten sich viele an Maroni. (© dpa)

Wie ernst es der Lega Nord ist, machte der frühere Minister Roberto Calderoli deutlich: Von nun an müsse jedes Lega-Mitglied bei der Erneuerung seines Mitgliedsausweises feierlich schwören, für eine Abspaltung Padaniens von Italien zu kämpfen.

Es war freilich nicht das erste Mal, dass die Lega von Sezession sprach. Im Grunde war ein Padanien immer ihr eigentliches Ziel, genauer gesagt ihr Traum. Aber bisher war noch nie die Rede davon gewesen, nicht nur die Grenzen Italiens zu verändern, sondern auch die anderer Staaten. Bossi hat den Schwenk so begründet: In Europa tobe ein Krieg, ein wirtschaftlicher zwar, aber immerhin ein Krieg, den Italien verloren habe. Wenn Kriege endeten, würden Friedensverträge aufgesetzt – und Grenzen neu gezogen.

Wie glaubwürdig ist ein solches politisches Programm? In Italien wurde es als Schildbürgerstreich gewertet, und wahrscheinlich waren die Kommentare im Ausland noch ätzender. Man versuche, sich vorzustellen, was die Deutschen, die Franzosen, die Österreicher und die Schweizer davon halten, dass ein Herr namens Umberto Bossi ihre Ländergrenzen verändern will. Dass es sich um eine Posse handelt, ist offensichtlich. Davon abgesehen ist die Lega derzeit ein ziemlich zerrissener Haufen, in dem heftigste innere Kämpfe ausgefochten werden.

Bossi ist zwar immer noch der charismatische, aber schon lange nicht mehr durchsetzungsfähige Chef. Seit seinem Schlaganfall im März 2004 lebt er umgeben von einem sehr engen Kreis von Leuten, den seine Ehefrau Emanuela Marrone anführt und der von der Mehrzahl der Leghisti verächtlich „der magische Zirkel“ genannt wird. Dieser halte den kranken Patriarchen gefangen, heißt es. Die Mehrheit hält sich inzwischen an den früheren Innenminister Roberto Maroni.

Die Spaltung ist offensichtlich, seit Bossi – oder der „magische Zirkel“ – Maroni verboten hat, in der Öffentlichkeit zu sprechen. Dass er von einer so geschwächten politischen Bewegung vorgeschlagen wurde, macht den an sich schon verrückten Plan Padaniens noch abseitiger.

Doch es wäre ein Fehler, ihn ganz als Folklore abzutun. Die Gedankengänge der Lega spiegeln Gefühle wider, die in Norditalien weit verbreitet sind. Ihnen liegen zwei Regungen zu Grunde: Dass zum einen der Süden des Landes nur eine von Rom wirtschaftlich aufgepäppelte Bremse sei, die verhindere, dass Italien endlich so werde wie Deutschland oder England. Zum zweiten besteht nicht nur in der Lega, sondern im ganzen Mitte-rechts-Spektrum ein Unbehagen über Europa, eine feindselige Haltung gegenüber der gemeinsamen Währung, die als Ursache für die augenblickliche Wirtschaftskrise genannt wird.

Diese Feindseligkeit gilt auch gegenüber den stärkeren Ländern der Euro-Zone, den vermeintlichen wahren Herren des Euro, die Italien behandelten wie einen armen Verwandten, wenn nicht wie eine Kolonie. Die Opfer, die die Regierung Monti den Italienern nun im Namen der europäischen Stabilität abverlangt, verstärken diese ablehnende Haltung.

Der neue Staat, den Bossi in Vicenza angekündigt hat, bleibt vorerst auf die von seinem Sohn gefärbte Landkarte beschränkt. Aber wenn jemand in Italien derartige Dinge vorschlägt, dann vielleicht deswegen, weil er weiß, dass sie dort mehr Zuspruch finden, als man gemeinhin denkt.

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Obama soll vor Gericht

Es scheint wie ein böser Scherz: US-Präsident Barack Obama soll vor Gericht beweisen, dass er tatsächlich ein gebürtiger Amerikaner ist. Sonst darf der Amtsinhaber vielleicht nicht zur Vorwahl im März antreten.
US-Präsident Barack Obama ist von einem Gericht im Bundesstaat Georgia vorgeladen worden, um seine Herkunft zu klären. Richter Michael Malihi verwarf eine Forderung von Obamas Anwalt, den Antrag auf eine Vorladung für unzulässig zu erklären, wie am Montag (Ortszeit) bekannt wurde. Im Zuge der Vorwahlen für die US-Präsidentschaftswahlen im November hatte ein Bürger aus Georgia die wiederholt vorgebrachte Behauptung wieder aufgegriffen, der amtierende Präsident sei nicht in den USA geboren worden und habe damit nicht die Legitimation, dieses Amt auszuüben.

Bei einer Niederlage dürfte Obama nicht zur Vorwahl antreten

Mit der Veröffentlichung seiner Geburtsurkunde hatte Obama im vergangenen April versucht, die Behauptungen über eine angebliche Geburt im Ausland aus dem Weg zu räumen. Das Weiße Haus machte damals erstmals eine Kopie der vollständigen Urkunde öffentlich. Aus dem Dokument geht hervor, dass Obama am 4. August 1961 in Honolulu im Bundesstaat Hawaii das Licht der Welt erblickte. Laut Artikel 2 der Verfassung müssen Präsident und Vizepräsident der USA in den Vereinigten Staaten geboren sein. Eine Kurzversion seiner Geburtsurkunde hatte Obama bereits während des Präsidentschaftswahlkampfes 2008 im Internet veröffentlicht.

Mit dem Verfahren in Georgia soll geklärt werden, ob Obamas Name bei der Vorwahl im März auf dem Stimmzettel stehen darf. Die Staatsanwältin Orly Taitz sagte, sie rechne damit, dass Obamas Rechtsanwälte ein Erscheinen des Präsidenten vor Gericht verhindern wollten. Dadurch werde aber seine Verletzbarkeit offenkundig. Obamas Wahlkampfteam erklärte, ihn persönlich in das Verfahren hineinzuziehen, sei zum Scheitern verurteilt.
kjo/afp